Mikrofon von der Seite fotografiert, der Raum dahinter mit Sitzreihen als Beitragsbild für Case Study Bürgermeisterkandidaten Veranstaltung

Als Gesprächspartner ankommen, nicht nur als Gastgeber

Ausgangslage

Die IHK wollte eine Veranstaltung mit den Bürgermeisterkandidaten der Stadt Erlangen gestalten – und dabei nicht nur den Raum bereitstellen, sondern die Themen setzen. Als Stimme der Wirtschaft. Klar positioniert, gut vorbereitet, mit Fragen, die sitzen.

Die Herausforderung: Wie gießt man das in ein Format, das funktioniert? Wie moderiert man eine solche Veranstaltung, ohne dass es entweder beliebig oder zu eng wird? Und wie bringt man die Fragen des Ehrenamts – aus den Ausschüssen und Gremien – so auf den Punkt, dass man sie im Gespräch mit Kandidierenden auch wirklich stellen kann?

Vorgehen

Den Ausgangspunkt bildete die Arbeit, die in den Gremien und Ausschüssen bereits geleistet worden war. Die relevanten Themen waren bekannt, priorisiert, von den richtigen Leuten getragen. Das war die Grundlage.

Darauf aufbauend haben wir in Vorgesprächen mit der IHK herausgearbeitet, was diese Veranstaltung leisten sollte – und was eben nicht. Was habt ihr bisher probiert? Was hat nicht funktioniert? Was soll diesmal anders sein? Erst wenn das klar ist, ergibt ein Format Sinn.

Das Ergebnis war eine Veranstaltung mit klarer Struktur, gezielten Fragen aus dem Ehrenamt und einer Moderation, die den Wirtschaftsthemen Raum gab, ohne das Gespräch zu dominieren.

Ergebnis

Die IHK trat bei dieser Veranstaltung als abgestimmter, pointierter Gesprächspartner auf – und wurde auch so wahrgenommen. Das ist kein kleines Ding. Wer in einem solchen Format als ernstzunehmende Stimme der lokalen Wirtschaft ankommt, hat an Gewicht gewonnen.

Der Wert lag nicht nur im Abend selbst. Er lag darin, dass eine Organisation, die zuvor ihre Themen kaum bündeln konnte, nun mit Überzeugung und Klarheit in die politische Debatte gegangen ist. Als Ergebnis eines Prozesses – von den Gremienworkshops über die Ausschussarbeit bis zu diesem Auftritt.

Das ist der Punkt, an dem Methode aufhört und Wirkung anfängt.

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