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Industrie 4.0 Umsetzung Mittelstand

Warum Industrie 4.0 Umsetzung im Mittelstand selten an Technik scheitert

Bei Empfängen, Wirtschaftstreffen oder nach Sitzungen fällt früher oder später fast immer dieselbe Frage:

Was hat uns Automatisierung eigentlich wirklich gebracht?

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von Pilotprojekten, von Aufbruchsstimmung, von mutigen Investitionsentscheidungen. Viel Kapital wurde gebunden, viel Zeit investiert, Nerven gelassen – getragen von der Hoffnung, dass danach alles leichter, schneller und besser wird.

Was selten offen ausgesprochen wird: Oft ist genau das nicht eingetreten.

Industrie 4.0, Automatisierung und inzwischen auch KI werden noch immer wie ein modernes Schlaraffenland gedacht: Man liegt sinnbildlich unter dem Baum – und die gebratenen Hähnchen fallen einem von selbst in den Mund.

Bleibt dieser Effekt aus, folgt Ernüchterung. Und sehr schnell bekommt die Technik die Schuld.

Nach unserer Erfahrung liegt der Grund dafür fast nie im System selbst – sondern deutlich tiefer.

Industrie 4.0 als Wendepunkt

Industrie 4.0 ist weit mehr als Automatisierung oder Digitalisierung bestehender Abläufe. Sie greift unmittelbar in gewachsene Organisationslogiken ein.

Abstrakte Illustration eines vernetzten Baums als Sinnbild für Industrie 4.0 und die organisatorische Entwicklung im Mittelstand

Denn digitale Systeme sind keine neutralen Werkzeuge.

Sie bringen eine eigene Logik mit:

  • Entscheidungen folgen strukturierten Pfaden
  • Abläufe müssen klar definiert sein
  • Zuständigkeiten werden festgeschrieben

Industrie 4.0 verändert Prozesse, Rollen und Führung gleichzeitig. Damit markiert sie keinen technischen Schritt – sondern einen organisatorischen Wendepunkt.

Wo viele mittelständische Unternehmen heute feststecken

In vielen Unternehmen ist die strategische Richtung klar:

  • Die Digitalisierung ist beschlossen
  • Systeme wurden ausgewählt und eingeführt
  • Budgets sind investiert
Vernetzte Produktionslinie mit digitalen Datenüberlagerungen als Beispiel für Industrie 4.0 Umsetzung im Mittelstand mit ungenutztem Potenzial

Und trotzdem zeigt sich im Alltag wenig Entlastung und die Wirkung bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Was häufig übersehen wird:

Viele Organisationen waren bereits im Analogen nicht wirklich stimmig organisiert. Unklare Rollen, historisch gewachsene Prozesse und implizite Führungslogiken verschwinden nicht durch Software.

Sie werden durch Digitalisierung oft verstärkt.

Zwischen Strategiepapier und täglicher Realität

Zwischen dem beschlossenen Strategiepapier und der täglichen Arbeit entsteht ein Spannungsfeld:

  • Prozesse sind formal zwar definiert, werden aber umgangen
  • Systeme sind vorhanden, werden jedoch nur eingeschränkt genutzt
  • Mitarbeitende halten an vertrauten Arbeitsweisen fest

Ein klassisches Muster:

Neue Software wird exakt so genutzt wie die alte – alle Effizienzpotenziale bleiben unberührt.

Nicht aus Unwillen, sondern aus Sorge vor Überforderung, vor Kontrollverlust oder vor der eigenen Ersetzbarkeit.

Industrie 4.0 automatisiert den Arbeitsalltag – aber verändert nicht automatisch das Sicherheitsgefühl der Menschen darin zum Positiven.

Der entscheidende Zwischenraum in der Umsetzung im Mittelstand

Der kritische Punkt liegt im Zwischenraum zwischen Technik und Organisation.

Hier verschieben sich Dinge, ohne benannt zu werden:

  • Rollen verändern sich implizit
  • Entscheidungswege werden neu verteilt
  • Verantwortung wandert – oft unklar und ungesteuert
Führungskraft analysiert Produktionsdaten in einer Industrie-4.0-Umgebung und steht für Entscheidungen zwischen Strategie und Umsetzung im Mittelstand

Digitale Systeme zwingen Entscheidungen in feste Strukturen.
Die Frage, ob diese Strukturen auch zur Realität des Unternehmens passen, wird nur selten gestellt.

Dabei wäre genau das entscheidend:

Passt die digitale Logik zur Organisation – oder zwingt sie ihr etwas auf?

Was Industrie 4.0 sichtbar macht

Industrie 4.0 bringt selten etwas grundlegend Neues in Organisationen. Was sie jedoch sehr zuverlässig tut: Sie macht sichtbar, was lange überdeckt, umgangen oder mitgeschleppt wurde. Nicht mit lautem Knall, sondern Schritt für Schritt – und genau deshalb so wirkungsvoll.

Mit zunehmender Vernetzung tauchen Fragen auf, die vorher nicht gestellt werden mussten oder bewusst offenblieben. Wer entscheidet heute eigentlich über Prozesse? Was passiert, wenn Daten plötzlich Transparenz erzeugen, die niemand aktiv eingefordert hat? Und warum landen vermeintlich technische Themen auf einmal auf der Ebene der Geschäftsführung?

Das geschieht ohne Bloßstellung und ohne Namen zu nennen. Aber mit einer Dynamik, die sich kaum ignorieren lässt. In vielen Organisationen zeigt sich dabei ein erstaunlich ähnliches Muster: Die Technik ist vorhanden, wird aber nicht konsequent genutzt. Pilotprojekte laufen sauber – doch sobald es um Skalierung geht, stockt es. Führung spricht von Agilität, während die Organisation weiterhin hierarchisch funktioniert. Mitarbeitende sollen „mitgenommen“ werden, bleiben aber faktisch außen vor.

Mitarbeitender nutzt digitale Technologien in der Produktion als Beispiel dafür, wie Industrie 4.0 bestehende Organisationsstrukturen sichtbar macht

Industrie 4.0 ist dabei nicht die Ursache dieser Spannungen. Sie legt lediglich offen, was vorher schon da war: unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Zielsysteme und ungelöste Macht- und Entscheidungsfragen. Technik wirkt in diesem Kontext wie ein Verstärker. Sie verschärft nicht das Neue, sondern das, was organisatorisch nie wirklich geklärt wurde.

Warum Technik oft zu Unrecht schuld ist

Wenn Digitalisierung nicht die erhoffte Entlastung bringt, heißt es schnell:

„Die Akzeptanz fehlt.“

„Die Leute ziehen nicht mit.“

„Das System wird nicht genutzt.“

Dabei funktionieren die Systeme technisch meist zuverlässig.

Was fehlt, ist Anschlussfähigkeit: An Entscheidungswege, an Führungslogiken, an reale Verantwortlichkeiten.

Eine Organisation kann nur das wirksam nutzen, was zu ihrem inneren Aufbau passt.

Angst als unterschätzter Faktor

Viel von dem, was im Unternehmensalltag als Widerstand beschrieben wird, ist in Wahrheit Angst.

Angst vor Kontrollverlust.

Angst vor Arbeitslosigkeit.

Angst vor Technik, die undurchschaubar wirkt.

Und vor der sehr menschlichen Frage: Was passiert hier gerade mit mir?

Eine Erfahrung hat mir dieses Spannungsfeld früh und sehr eindrücklich vor Augen geführt.

Mein Großvater, Jahrgang 1902, konnte im Alter kaum noch sehen.

Alle medizinischen Versuche waren gescheitert. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – wollte er etwas bewahren: seine Geschichte.

Mit über 80 begann er, sie aufzuschreiben. Für seine Kinder. Für uns Enkel.

Langsam. Sehr langsam. Aber konzentriert.

Wir wollten ihm helfen und schenkten ihm einen einfachen Kassettenrekorder. Keine Technik-Spielerei, ein ganz einfaches Monogerät. Nur ein paar sehr große Tasten.

Wir dachten: Das ist einfacher für ihn als das Schreiben. Rein körperlich war es das auch.

Was wir unterschätzt hatten, war etwas anderes: Er war sein Leben lang ans Schreiben gewöhnt. Diktieren konnte er nicht. Vor einem Gerät zu sitzen, in dem ein Band läuft, setzte ihn unter Druck. Die Gedanken kamen durcheinander uns nichts wollte sich ordnen.

Beim Schreiben hingegen geschah genau das. Trotz der Anstrengung. Oder vielleicht gerade wegen ihr. Das langsame Formulieren zwang ihn, klar zu werden. Ein Gedanke nach dem anderen – in seinem Tempo.

Damals dachte ich: Man muss sich doch nur anpassen.

Dann kam meine eigene Lernkurve. DOS. Windows. Handy. Smartphone. KI.

Und plötzlich war dieses „Man muss nur“ gar nicht mehr so einfach.

Wenn mein kleiner Neffe heute so ganz selbstverständlich über ein Tablet wischt, ist mir klar:

Technik ist nicht neutral. Sie prägt, wie wir denken, entscheiden und handeln. Und sie fühlt sich völlig anders an – je nachdem, wann sie in dein Leben kommt.

Wir hatten uns bei meinem Großvater geirrt. Nicht er war das Problem, sondern unsere Erwartung.

Wenn Menschen heute sagen, dass ihnen Digitalisierung unheimlich oder erschreckend vorkommt, nehmen wir das ernst.

Denn genau so fühlte sich Fortschritt schon immer an.

Als der erste Zug zwischen Fürth und Nürnberg fuhr, befürchteten viele, das menschliche Gehirn könne diese Geschwindigkeit nicht verkraften. Heute schmunzeln wir darüber.

Industrie 4.0 berührt Identität, Sicherheit und Selbstverständnis. Diese Dimension lässt sich nicht wegmoderieren. Aber sie lässt sich gestalten.

Was Veränderung tragfähig macht

Genau an dieser Stelle setzen wir heute an.

Wir arbeiten mit mittelständischen Unternehmen, die in Veränderungssituationen steckenbleiben – häufig nicht, weil Strategien fehlen, sondern weil sie im Alltag nicht landen.

Unser Blick richtet sich auf Prozesse, auf Organisation und auf das, was aus einer beschlossenen Strategie im täglichen Arbeiten tatsächlich wird. Vor allem aber kümmern wir uns um das, was dazwischen liegt: Menschen.

Uns geht es darum, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Denn Veränderung scheitert selten an fehlender Technik – sondern daran, dass sich Entscheidungswege, Rollen und Verantwortlichkeiten verschieben und niemand Zeit hatte, in diese neue Realität hineinzuwachsen.

Vielleicht lohnt es sich deshalb, nicht zuerst über Tools zu sprechen, sondern über Fragen wie diese:

  • Welche Entscheidungen wurden vertagt?
  • Welche Rollen sind bis heute unklar?
  • Wo fehlt ein gemeinsames Bild davon, was eigentlich verändert werden soll?

Erst wenn darauf Antworten entstehen, kann Technik ihre Wirkung entfalten.

Und vielleicht ist genau das der eigentliche Kern von Industrie 4.0:

nicht schneller zu werden, sondern bewusster.

Abstrakte Weltkarte mit digitalen Vernetzungen als Symbol für Industrie 4.0, globale Zusammenhänge und Veränderung im Mittelstand

Nicht alles sofort zu können, sondern zu verstehen, was Menschen brauchen, um mitzugehen.

Wenn das bei Ihnen andockt:

Sie haben in Technik investiert, aber der Effekt bleibt hinter den Erwartungen zurück?

Und Sie merken, dass es bei Ihnen weniger um Systeme geht – und mehr um Entscheidungswege, Rollen und Verantwortung?

Dann lohnt sich ein Gespräch. Nicht über Tools. Sondern über das, was Veränderung tatsächlich trägt.

letzte Überarbeitung am 10.02.2026

Ideenverwertung für Zukunftsfähigkeit

Ideen gibt es immer genug, aber in der Regel werden sie nicht umgesetzt. In kleinen und mittelständischen Unternehmen sind Business Development & Innovationsmanagement typischerweise nicht mit eigenen Abteilungen oder Stabsstellen ausgestattet. Eine gute Idee ist die Grundlage eines jeden Unternehmens. Es ist der Funke, der ein Feuer entzündet und Ihnen hilft, Ihre Ziele zu erreichen. Aber wie verwertet man Ideen, um sie profitabel zu machen? Denn der Prozess der gezielten und kontinuierlichen Ideenverwertung im Unternehmen sollte nicht unterschätzt werden.

Stell dir vor, du hast eine neue Idee – und nun?

Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sollte in jeder Chefetage regelmäßig auf der Agenda stehen. Frische Ideen müssen her und sie sollen auch verwertet werden. Nun heißt es, für die Weiterentwicklung des Unternehmens sei ein Innovationsmanagement erforderlich. Das klingt auch erstmal logisch, ein bisschen wie „Frischzellenkur“, jung, fit, dynamisch. Allerdings würden wir schon an diesem Punkt anfangen zu differenzieren.

Ein Chemieunternehmen, in dem tagtäglich Forschung und Entwicklung stattfindet, sollte organisatorisch anders aufgebaut sein als eines, das überwiegend bereits bestehende Rezepturen umsetzt. 

Das Erfinden neuer Ideen gilt normalerweise als der schwierige Teil der Innovation. Theoretisch sollte dann alles danach nur noch ein Klacks sein. Nur dann kommt die Praxis. Die Bandbreite der Reaktionen schwankt oft irgendwo zwischen „das ist doch ein ganz alter Hut“ und „wozu sollte das gut sein?“.

Wenn nun Innovationsmanagement zur Weiterentwicklung des Unternehmens gebraucht wird, was ist dann Business Development? Ersetzt das eine das andere? Oder braucht man vielleicht beides?

 

Schilder mit den Begriffen Vollgas, Gemächlich, Überflieger, Stillstand

Innovationsmanagement braucht Innovationen – die Zukunft auch?

Um es mal plump zu sagen: Für Business Development sind Innovationen als Lösung denkbar, aber nicht zwingend erforderlich. Es ist möglich, Geschäftsfelder des Unternehmens weiterzuentwickeln, ohne dabei innovativ zu sein. 

Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel. 

Das gängige Geschäftsmodell von Backpulver bestand lange darin, ein Tütchen mit der Menge Backpulver zu füllen, die beim Backen für 500g Mehl üblicherweise benötigt wird. Die ursprüngliche Idee war also, den Menschen das “mühsame” Abwiegen des Backpulvers zu ersparen. Das Produkt “Backpulver in Tüte” hat sich über Jahrzehnte bewährt. 

Nun hat sich aber zwischenzeitlich eine Personengruppe herausgebildet, für die die Menge von Abfall ein Kaufkriterium ist. Dann kann es sinnvoll sein, zusätzlich zu den Tütchen auch eine Dose mit einer größeren Menge Backpulver anzubieten. Das klingt jetzt echt banal, nicht wahr? Muss man aber auch erst mal drauf kommen.

Der Begriff des Innovations-Managements kann leicht in die Irre führen. Ein Innovationsmanagement ist meistens ungeeignet, um Innovationen zu generieren. Das erklärt sich schon recht einfach aus dem Bestandteil “Management” im Namen. 

Management ist Planung, Steuerung und Kontrolle. 

Für Kreativität ist ein Umfeld aus Planung, Steuerung und Kontrolle nach herrschender Meinung ein echter Killer.

Zukunftsfähigkeit: Business Development oder Innovationsmanagement?

Innovationsmanagement setzt nach unserem Dafürhalten meist erst nach der zündenden Idee ein. Dann ist es auch sinnvoll. Denn selbst die besten Ideen können in Unternehmen schnell untergehen.

Ein funktionierendes Innovationsmanagement sorgt dann dafür, dass neue Ideen aufgegriffen, ausgearbeitet und bestenfalls auch umgesetzt werden.

Das ist etwas, was durchaus strukturiert und geplant ablaufen kann und sollte. Das Resultat, nämlich die Umsetzung der Innovation, kann dann dafür sorgen, dass das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell zukunftsfähig bleibt oder wird.

So können neue Märkte und Zielgruppen erschlossen werden, ohne innovativ zu sein. Genauer gesagt, wird möglicherweise die alte Neuerung sogar wieder abgeschafft. Hier ist dann „Alt“ das neue Neu, man denke nur an das Beispiel mit dem Backpulver.

Oder es werden zusätzlich zu bestehenden Dienstleistungen auch passende Produkte angeboten. Das wäre beispielsweise eine Bank, die sich in der Immobilienentwicklung ein neues Standbein schafft und selbst Gebäude projektiert. Das mag aus Sicht der Bank und deren Kunden ein sehr innovatives Vorgehen sein. Die Entwicklung von Immobilien deshalb aber noch lange keine Innovation.

Business Development / Innovationsmanagement in KMU

Egal um welchen der beiden Prozesse es sich handelt: Am Anfang steht die Idee. Und die Bedeutung dieser neuen Idee ist groß. Denn je nachdem, wie diese Idee generiert und bewertet wird, leiten sich daraus bereits erste Erkenntnisse ab.

KMU verfügen dabei über geringere finanzielle sowie personelle Möglichkeiten als Großunternehmen. Daher entstehen viele Innovationen aus Gesprächen mit Externen wie Kunden. Diese wesentliche Quelle der Inspirations- und Informationsbeschaffung gilt es möglichst systematisch zu nutzen.

Fragen Sie sich:

  • Wie erfolgversprechend ist das Vorgehen?
  • Wie lange wird es dauern?
  • Wie viel wird es kosten?

Es gilt also zukunftsgerichtete Informationen zu beschaffen.

Oft ist auch das leichter gesagt als getan, wenn es darum geht, nicht nur die Vergangenheit in die Zukunft zu projizieren. Hierbei sind sowohl Informationen über aktuelle Probleme, des Marktes und den Stand der Technik zu berücksichtigen.

Digitale Workshops in Corona-Zeiten: „Remote first“!

Corona und noch kein Ende in Sicht

Unsicherheit ist immer schwer zu ertragen. Alleine noch weniger. Sicher, der Status Quo wird ganz gut aufrecht erhalten. Aber Unternehmer und Unternehmerinnen sind Macher! Sie wollen gestalten. Geht das in Zeiten „sozialer Distanz“? Unsere Antwort lautet: Ja! „Remote first“ schafft auch in Zeiten von Corona trotz räumlicher Distanz Verbundenheit. Workshops können auch digital zu hervorragenden Ergebnissen führen.

Ich bin davon überzeugt, dass jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.

Sicher ist eines: Je länger das Corona-Virus unseren Alltag bestimmt, desto mehr treten die Themen zu Tage, die auch zuvor schon schwelten. Ängste, Sorgen, Zweifel, sie alle sind keine guten Ratgeber in schwierigen Zeiten. Nachts und vor dem Virus sind wir alle gleich: Ob Angestellte oder Führungskraft, Berufseinsteiger oder alter Hase: Wer in den frühen Morgenstunden grübelt statt zu schlafen, wird früher oder später im Teufelskreis von Übermüdung und psychischen Schwierigkeiten enden.

Abwehrreflexe gegen digitale Workshops

In Zeiten der Unsicherheit wird schnell alles zu viel. Home Office, Sorge um Eltern, die Kinder zu Hause… Da rutschen solche Sätze schnell einmal heraus.

„Och nee, Workshop, und dann noch am Computer? Schlafen dann nicht alle ein?“
„Schon wieder so ein bla bla bla, ich bin froh, dass es gerade irgendwie läuft.“
„Lasst mich bloß alle in Ruhe, ich will nur meine Arbeit machen.“
„Am Rechner? Da quatschen doch alle wieder nur durcheinander.“

Solche Reaktionen kennen wir gut. Es ist ein Irrglaube, es bräuchte nur die Technik und dann wäre – abgesehen von den Keksen – alles wie gewohnt. So funktioniert es nicht.

Es ist trotz aller Herausforderungen an der Zeit, aus des Re-Agieren wieder ins Agieren zu kommen.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,
die anderen Windmühlen.

Chinesischer Aphorismus

Also gehen wir es an! Eines ist sicher: Es wird anders werden, sehr Vieles. Räumliche Distanz müssen wir durch menschliche Nähe überwinden.

Was wir Ihnen bieten:

  • jahrelange Erfahrung in Konzeptionierung von Workshops in den Bereichen Organisation, Prozessoptimierung und Geschäftsmodellierung
  • Digitales Arbeiten ist für uns kein Neuland. Ob Videokonferenz, Workshop oder Moderation, wir kennen geeignete Software und Lösungen, mit denen Sie schnell und kostengünstig agieren können.
  • Unser Erfolgskriterium ist die Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse. Vision und Strategie in konkrete Einzelmaßnahmen übersetzen und Aufgaben Personen zuordnen. Statt Wolkenkuckucksheim bekommen sie Planungen und Strukturen, und Termine zum Kontrollieren.

Sprechen Sie mich gerne an, wir werden gemeinsam herausfinden, welche Optionen für Sie und Ihr Unternehmen gerade bestehen. Sie erreichen mich unter Telefon: 0911 99 28 00 28 oder per Mail unter info@heilmaier-und-heilmaier.de

 

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