Ansicht Projekt Lorenzer Platz in Nürnberger City Werkstatt

Wenn Zusammenarbeit ganze Regionen bewegt

Wie Klarheit über Rollen, Verantwortung und nächste Schritte eine Zusammenarbeit verändert – gezeigt an vier Städten. Dieselbe Methodik nutzen wir bei mittelständischen Unternehmen und Organisationen.

Vier Städte, ein Muster: Wo Menschen aus Handel, Verwaltung und Kultur an einem Tisch sitzen, verändert sich die Innenstadt – über viele kleine Schritte, die jemand koordiniert, moderiert und zusammenhält.

Genau das ist unsere Arbeit bei den Citywerkstätten in Ansbach, Nürnberg, Bamberg und Rothenburg ob der Tauber.

Innenstädte gemeinsam weiterdenken

Die Herausforderungen von Innenstädten ähneln sich vielerorts: verändertes Konsumverhalten, Leerstände, neue Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Nutzungskonflikte und begrenzte öffentliche Ressourcen. Gleichzeitig treffen in kaum einem anderen Handlungsfeld so viele unterschiedliche Interessen aufeinander wie in der Stadtentwicklung.

Unsere Erfahrung zeigt: Erfolgreiche Innenstadtentwicklung beginnt nicht mit fertigen Konzepten, sondern mit einer gelingenden Zusammenarbeit.

Deshalb begleiten wir Kommunen, Kammern, Wirtschaft und weitere Akteure dabei, neue Formen der Kooperation zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen nicht Gutachten oder langfristige Planungsprozesse, sondern gemeinsames Lernen durch zeitlich begrenzte Prototypen, eine klare Moderation und die Bereitschaft, Verantwortung zu teilen.

Unser Arbeitsmodell

Jede Kommune ist anders.

Dennoch folgen erfolgreiche Werkstattprozesse einem gemeinsamen Prinzip.

Ausgehend von den jeweiligen Herausforderungen bringen wir Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Eigentümer und weitere Beteiligte an einen Tisch. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, die nicht sofort endgültig beschlossen werden müssen, sondern zunächst unter realen Bedingungen ausprobiert werden können.

Prototypen schaffen Erfahrungswissen.

Sie zeigen, welche Maßnahmen wirken, welche angepasst werden müssen und welche besser nicht weiterverfolgt werden. Dadurch entstehen tragfähigere Entscheidungen und Fehlinvestitionen können vermieden werden.

Mindestens ebenso wichtig ist die Moderation des Prozesses. Unterschiedliche Interessen verschwinden nicht – sie werden bearbeitbar. Aus Forderungen wird Zusammenarbeit, aus Beteiligung gemeinsame Verantwortung.

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Im Interview: „Dranbleiben und beharrlich sein“

Die Citywerkstatt ist kein starres Beteiligungsformat. Sie ist ein adaptiver Umsetzungsprozess, der sich an die jeweilige Stadt anpasst. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen die folgenden vier Projekte.
Vorschau eines Presseartikels des Hohenloher Tageblatt - Interview mit Gregor Heilmaier

Was Kommunen davon haben

Werkstattprozesse schaffen mehr als einzelne Projekte.

Sie verändern die Art der Zusammenarbeit.

  • Kommunen gewinnen belastbare Entscheidungsgrundlagen.
  • Die Wirtschaft erlebt, wie komplex kommunale Entscheidungen tatsächlich sind.
  • Kammern entwickeln sich von Interessenvertretungen zu aktiven Mitgestaltern.
  • Eigentümer werden frühzeitig eingebunden.

Und aus zeitlich begrenzten Experimenten entstehen häufig dauerhafte Veränderungen.

Nicht jede Idee wird umgesetzt. Aber jede Idee liefert Erkenntnisse.

Genau darin liegt die Stärke des Werkstattansatzes.

Unsere Werkstattprozesse

Jede CityWerkstatt hat ihren eigenen Charakter. Ausgangslage, Beteiligte und Themen unterscheiden sich.

Gemeinsam ist ihnen jedoch ein Arbeitsmodell, das auf Zusammenarbeit, Erprobung und gemeinsamer Verantwortung basiert.

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Nürnberg

Wie aus einer Krise ein neues Modell der Zusammenarbeit entstand

Die Nürnberger CityWerkstatt entstand während der Corona-Pandemie als gemeinsames Projekt der Stadt Nürnberg und dcr IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Sie gilt als Ursprung des heutigen Werkstattansatzes.

Im Mittelpunkt standen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Kammer. Prototypen wurden zum Instrument kommunaler Entscheidungsfindung.

Aus dieser Arbeit entstanden zahlreiche Projekte – von temporären Begrünungen bis hin zu neuen Beteiligungsformaten – und ein Arbeitsmodell, das inzwischen weit über Nürnberg hinaus Anwendung findet.

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Ansbach

Von der Innenstadtbelebung zum Immobiliendialog

Die CityWerkstatt Ansbach knüpft an die Erfahrungen aus Nürnberg an und entwickelt den Werkstattgedanken konsequent weiter. Neben Projekten zur Belebung der Innenstadt gewinnt die Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern an Bedeutung.

Daraus entwickelt sich derzeit ein neuer Immobiliendialog. Er vernetzt Eigentümer, Verwaltung und Wirtschaft dauerhaft miteinander und rückt ihre Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.

Die Ansbacher Werkstatt zeigt exemplarisch, wie aus zeitlich begrenzten Projekten langfristige Kooperationen entstehen können.

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Bamberg

Dialog als Grundlage für Innenstadtentwicklung

In Bamberg begleitete Gregor Heilmaier gemeinsam mit weiteren Moderatorinnen den Dialogprozess zur BA.CityWerkstatt. Im Mittelpunkt steht ein tragfähiger Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft und Bürgerschaft.

Der Schwerpunkt lag weniger auf der Umsetzung einzelner Projekte als auf der Entwicklung dieses Dialogs. Dabei geht es darum, unterschiedliche Perspektiven konstruktiv zusammenzuführen.

Die Bamberger Werkstatt zeigt, dass gute Stadtentwicklung dort beginnt, wo die Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen und ihre Sichtweisen zusammenbringen.

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Rothenburg o.d.T.

Zusammenarbeit in einer historischen Altstadt

Die CityWerkstatt Rothenburg überträgt den Werkstattansatz auf eine international bekannte historische Altstadt. Dabei stehen die besonderen Anforderungen im Mittelpunkt, die sich in diesem städtischen Umfeld stellen.

Gefragt ist die Zusammenarbeit von Tourismus, Einzelhandel und Gastronomie ebenso wie von Bürgerschaft und Verwaltung. Die Werkstatt nimmt ihr gemeinsames Handeln in den Blick.

Die zentrale Frage lautet, wie diese Beteiligten gemeinsam Lösungen entwickeln können. Dabei gilt es, den besonderen Charakter der Stadt zu bewahren.

So läuft unser gemeinsames Vorgehen ab:

Nahaufnahme einer Hand mit Stift beim Arbeiten an Notizen

Am Anfang steht ein Gespräch – über Ihre Situation, Ihre Ziele und das, was Sie gerade bremst.
Gemeinsam klären wir, wo Handlungsbedarf besteht und welches Format sinnvoll ist.

Dann folgt die eigentliche Arbeit: strukturieren, priorisieren, entscheiden.
Immer mit den Menschen, die Verantwortung tragen.

Am Ende steht kein Konzeptpapier, sondern Klarheit darüber,
was als Nächstes zu tun ist – und wer es tut.

So beginnt Veränderung: im gemeinsamen Verstehen – nicht auf Papier.

Unsere Haltung

Wir glauben, dass Organisationen sich nur dann wirklich verändern, wenn Menschen verstehen, worum es geht – und Verantwortung übernehmen können.

Darum bringen wir Struktur in Gespräche, machen Spannungen sichtbar und schaffen Klarheit, bevor Entscheidungen fallen.

Wir arbeiten nicht für Unternehmen, sondern mit ihnen – offen, respektvoll und lösungsorientiert.

So entsteht Bewegung, die bleibt.

Unternehmensberatung Heilmaier und Heilmaier im gemeinsamen Porträt

Was zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft einer Stadt gelingt, gelingt genauso zwischen Geschäftsführung, Führungsebene und Mitarbeitenden in einem mittelständischen Unternehmen:

  • Klarheit über Rollen,
  • verbindliche nächste Schritte und
  • eine Moderation, die auch unbequeme Themen aushält.

Die Citywerkstätten sind dafür unser sichtbarster Beleg – dieselbe Arbeit leisten wir dort, wo eine Zusammenarbeit ins Stocken geraten ist.

Nächster Schritt

Veränderung beginnt mit einem Gespräch

Gern nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation kennenzulernen –
und gemeinsam zu sehen, was Ihr nächster Schritt sein kann.