Industrie 4.0 Umsetzung Mittelstand

Warum Industrie 4.0 Umsetzung im Mittelstand selten an Technik scheitert

Bei Empfängen, Wirtschaftstreffen oder nach Sitzungen fällt früher oder später fast immer dieselbe Frage:

Was hat uns Automatisierung eigentlich wirklich gebracht?

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von Pilotprojekten, von Aufbruchsstimmung, von mutigen Investitionsentscheidungen. Viel Kapital wurde gebunden, viel Zeit investiert, Nerven gelassen – getragen von der Hoffnung, dass danach alles leichter, schneller und besser wird.

Was selten offen ausgesprochen wird: Oft ist genau das nicht eingetreten.

Industrie 4.0, Automatisierung und inzwischen auch KI werden noch immer wie ein modernes Schlaraffenland gedacht: Man liegt sinnbildlich unter dem Baum – und die gebratenen Hähnchen fallen einem von selbst in den Mund.

Bleibt dieser Effekt aus, folgt Ernüchterung. Und sehr schnell bekommt die Technik die Schuld.

Nach unserer Erfahrung liegt der Grund dafür fast nie im System selbst – sondern deutlich tiefer.

Industrie 4.0 als Wendepunkt

Industrie 4.0 ist weit mehr als Automatisierung oder Digitalisierung bestehender Abläufe. Sie greift unmittelbar in gewachsene Organisationslogiken ein.

Abstrakte Illustration eines vernetzten Baums als Sinnbild für Industrie 4.0 und die organisatorische Entwicklung im Mittelstand

Denn digitale Systeme sind keine neutralen Werkzeuge.

Sie bringen eine eigene Logik mit:

  • Entscheidungen folgen strukturierten Pfaden
  • Abläufe müssen klar definiert sein
  • Zuständigkeiten werden festgeschrieben

Industrie 4.0 verändert Prozesse, Rollen und Führung gleichzeitig. Damit markiert sie keinen technischen Schritt – sondern einen organisatorischen Wendepunkt.

Wo viele mittelständische Unternehmen heute feststecken

In vielen Unternehmen ist die strategische Richtung klar:

  • Die Digitalisierung ist beschlossen
  • Systeme wurden ausgewählt und eingeführt
  • Budgets sind investiert
Vernetzte Produktionslinie mit digitalen Datenüberlagerungen als Beispiel für Industrie 4.0 Umsetzung im Mittelstand mit ungenutztem Potenzial

Und trotzdem zeigt sich im Alltag wenig Entlastung und die Wirkung bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Was häufig übersehen wird:

Viele Organisationen waren bereits im Analogen nicht wirklich stimmig organisiert. Unklare Rollen, historisch gewachsene Prozesse und implizite Führungslogiken verschwinden nicht durch Software.

Sie werden durch Digitalisierung oft verstärkt.

Zwischen Strategiepapier und täglicher Realität

Zwischen dem beschlossenen Strategiepapier und der täglichen Arbeit entsteht ein Spannungsfeld:

  • Prozesse sind formal zwar definiert, werden aber umgangen
  • Systeme sind vorhanden, werden jedoch nur eingeschränkt genutzt
  • Mitarbeitende halten an vertrauten Arbeitsweisen fest

Ein klassisches Muster:

Neue Software wird exakt so genutzt wie die alte – alle Effizienzpotenziale bleiben unberührt.

Nicht aus Unwillen, sondern aus Sorge vor Überforderung, vor Kontrollverlust oder vor der eigenen Ersetzbarkeit.

Industrie 4.0 automatisiert den Arbeitsalltag – aber verändert nicht automatisch das Sicherheitsgefühl der Menschen darin zum Positiven.

Der entscheidende Zwischenraum in der Umsetzung im Mittelstand

Der kritische Punkt liegt im Zwischenraum zwischen Technik und Organisation.

Hier verschieben sich Dinge, ohne benannt zu werden:

  • Rollen verändern sich implizit
  • Entscheidungswege werden neu verteilt
  • Verantwortung wandert – oft unklar und ungesteuert
Führungskraft analysiert Produktionsdaten in einer Industrie-4.0-Umgebung und steht für Entscheidungen zwischen Strategie und Umsetzung im Mittelstand

Digitale Systeme zwingen Entscheidungen in feste Strukturen.
Die Frage, ob diese Strukturen auch zur Realität des Unternehmens passen, wird nur selten gestellt.

Dabei wäre genau das entscheidend:

Passt die digitale Logik zur Organisation – oder zwingt sie ihr etwas auf?

Was Industrie 4.0 sichtbar macht

Industrie 4.0 bringt selten etwas grundlegend Neues in Organisationen. Was sie jedoch sehr zuverlässig tut: Sie macht sichtbar, was lange überdeckt, umgangen oder mitgeschleppt wurde. Nicht mit lautem Knall, sondern Schritt für Schritt – und genau deshalb so wirkungsvoll.

Mit zunehmender Vernetzung tauchen Fragen auf, die vorher nicht gestellt werden mussten oder bewusst offenblieben. Wer entscheidet heute eigentlich über Prozesse? Was passiert, wenn Daten plötzlich Transparenz erzeugen, die niemand aktiv eingefordert hat? Und warum landen vermeintlich technische Themen auf einmal auf der Ebene der Geschäftsführung?

Das geschieht ohne Bloßstellung und ohne Namen zu nennen. Aber mit einer Dynamik, die sich kaum ignorieren lässt. In vielen Organisationen zeigt sich dabei ein erstaunlich ähnliches Muster: Die Technik ist vorhanden, wird aber nicht konsequent genutzt. Pilotprojekte laufen sauber – doch sobald es um Skalierung geht, stockt es. Führung spricht von Agilität, während die Organisation weiterhin hierarchisch funktioniert. Mitarbeitende sollen „mitgenommen“ werden, bleiben aber faktisch außen vor.

Mitarbeitender nutzt digitale Technologien in der Produktion als Beispiel dafür, wie Industrie 4.0 bestehende Organisationsstrukturen sichtbar macht

Industrie 4.0 ist dabei nicht die Ursache dieser Spannungen. Sie legt lediglich offen, was vorher schon da war: unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Zielsysteme und ungelöste Macht- und Entscheidungsfragen. Technik wirkt in diesem Kontext wie ein Verstärker. Sie verschärft nicht das Neue, sondern das, was organisatorisch nie wirklich geklärt wurde.

Warum Technik oft zu Unrecht schuld ist

Wenn Digitalisierung nicht die erhoffte Entlastung bringt, heißt es schnell:

„Die Akzeptanz fehlt.“

„Die Leute ziehen nicht mit.“

„Das System wird nicht genutzt.“

Dabei funktionieren die Systeme technisch meist zuverlässig.

Was fehlt, ist Anschlussfähigkeit: An Entscheidungswege, an Führungslogiken, an reale Verantwortlichkeiten.

Eine Organisation kann nur das wirksam nutzen, was zu ihrem inneren Aufbau passt.

Angst als unterschätzter Faktor

Viel von dem, was im Unternehmensalltag als Widerstand beschrieben wird, ist in Wahrheit Angst.

Angst vor Kontrollverlust.

Angst vor Arbeitslosigkeit.

Angst vor Technik, die undurchschaubar wirkt.

Und vor der sehr menschlichen Frage: Was passiert hier gerade mit mir?

Eine Erfahrung hat mir dieses Spannungsfeld früh und sehr eindrücklich vor Augen geführt.

Mein Großvater, Jahrgang 1902, konnte im Alter kaum noch sehen.

Alle medizinischen Versuche waren gescheitert. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – wollte er etwas bewahren: seine Geschichte.

Mit über 80 begann er, sie aufzuschreiben. Für seine Kinder. Für uns Enkel.

Langsam. Sehr langsam. Aber konzentriert.

Wir wollten ihm helfen und schenkten ihm einen einfachen Kassettenrekorder. Keine Technik-Spielerei, ein ganz einfaches Monogerät. Nur ein paar sehr große Tasten.

Wir dachten: Das ist einfacher für ihn als das Schreiben. Rein körperlich war es das auch.

Was wir unterschätzt hatten, war etwas anderes: Er war sein Leben lang ans Schreiben gewöhnt. Diktieren konnte er nicht. Vor einem Gerät zu sitzen, in dem ein Band läuft, setzte ihn unter Druck. Die Gedanken kamen durcheinander uns nichts wollte sich ordnen.

Beim Schreiben hingegen geschah genau das. Trotz der Anstrengung. Oder vielleicht gerade wegen ihr. Das langsame Formulieren zwang ihn, klar zu werden. Ein Gedanke nach dem anderen – in seinem Tempo.

Damals dachte ich: Man muss sich doch nur anpassen.

Dann kam meine eigene Lernkurve. DOS. Windows. Handy. Smartphone. KI.

Und plötzlich war dieses „Man muss nur“ gar nicht mehr so einfach.

Wenn mein kleiner Neffe heute so ganz selbstverständlich über ein Tablet wischt, ist mir klar:

Technik ist nicht neutral. Sie prägt, wie wir denken, entscheiden und handeln. Und sie fühlt sich völlig anders an – je nachdem, wann sie in dein Leben kommt.

Wir hatten uns bei meinem Großvater geirrt. Nicht er war das Problem, sondern unsere Erwartung.

Wenn Menschen heute sagen, dass ihnen Digitalisierung unheimlich oder erschreckend vorkommt, nehmen wir das ernst.

Denn genau so fühlte sich Fortschritt schon immer an.

Als der erste Zug zwischen Fürth und Nürnberg fuhr, befürchteten viele, das menschliche Gehirn könne diese Geschwindigkeit nicht verkraften. Heute schmunzeln wir darüber.

Industrie 4.0 berührt Identität, Sicherheit und Selbstverständnis. Diese Dimension lässt sich nicht wegmoderieren. Aber sie lässt sich gestalten.

Was Veränderung tragfähig macht

Genau an dieser Stelle setzen wir heute an.

Wir arbeiten mit mittelständischen Unternehmen, die in Veränderungssituationen steckenbleiben – häufig nicht, weil Strategien fehlen, sondern weil sie im Alltag nicht landen.

Unser Blick richtet sich auf Prozesse, auf Organisation und auf das, was aus einer beschlossenen Strategie im täglichen Arbeiten tatsächlich wird. Vor allem aber kümmern wir uns um das, was dazwischen liegt: Menschen.

Uns geht es darum, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Denn Veränderung scheitert selten an fehlender Technik – sondern daran, dass sich Entscheidungswege, Rollen und Verantwortlichkeiten verschieben und niemand Zeit hatte, in diese neue Realität hineinzuwachsen.

Vielleicht lohnt es sich deshalb, nicht zuerst über Tools zu sprechen, sondern über Fragen wie diese:

  • Welche Entscheidungen wurden vertagt?
  • Welche Rollen sind bis heute unklar?
  • Wo fehlt ein gemeinsames Bild davon, was eigentlich verändert werden soll?

Erst wenn darauf Antworten entstehen, kann Technik ihre Wirkung entfalten.

Und vielleicht ist genau das der eigentliche Kern von Industrie 4.0:

nicht schneller zu werden, sondern bewusster.

Abstrakte Weltkarte mit digitalen Vernetzungen als Symbol für Industrie 4.0, globale Zusammenhänge und Veränderung im Mittelstand

Nicht alles sofort zu können, sondern zu verstehen, was Menschen brauchen, um mitzugehen.

Wenn das bei Ihnen andockt:

Sie haben in Technik investiert, aber der Effekt bleibt hinter den Erwartungen zurück?

Und Sie merken, dass es bei Ihnen weniger um Systeme geht – und mehr um Entscheidungswege, Rollen und Verantwortung?

Dann lohnt sich ein Gespräch. Nicht über Tools. Sondern über das, was Veränderung tatsächlich trägt.

letzte Überarbeitung am 10.02.2026

Organisation zu langsam? Warum Ihr Unternehmen trotz Einsatz nicht vorankommt

Haben Sie manchmal den Eindruck, Ihre Organisation kommt nicht in dem Tempo voran, das eigentlich möglich wäre – obwohl alle engagiert arbeiten?

Projekte laufen. Themen sind bekannt. Die Menschen geben ihr Bestes. Und dennoch bleibt der Fortschritt hinter den Erwartungen zurück. Abstimmungen ziehen sich, Ergebnisse werden verzögert sichtbar, Vorhaben verlieren an Schwung.

Viele Führungsteams stellen sich genau diese Frage:
Warum schöpfen wir unser Potenzial nicht aus?

Langsamkeit ist selten ein Zeichen fehlender Motivation.
Sie ist meist ein strukturelles Phänomen.

Und genau dort lohnt sich der Blick.


Wenn die Organisation zu langsam arbeitet – typische Ursachen

Ein Unternehmen verliert nicht über Nacht an Geschwindigkeit. Es entwickelt über Zeit Reibung. Prozesse verdichten sich, Abstimmungen nehmen zu, Verantwortlichkeiten verschwimmen.

Im Folgenden finden Sie typische Ursachen  – und welche Zusammenhänge häufig übersehen werden.


1. Technologie bremst statt zu unterstützen

In vielen Unternehmen wurde viel in Digitalisierung investiert.

zu langsam technologie

Neue Systeme wurden eingeführt, Daten verfügbar gemacht.

Und dennoch bleibt das Gefühl: Es geht nicht schneller.

Warum?
Weil Technologie allein keinen klaren Entscheidungsprozess ersetzt. Wenn nicht eindeutig ist, wer Informationen nutzt, um was zu entscheiden, entsteht lediglich digitale Komplexität.

Systeme können Abläufe transparent machen. Beschleunigen tun sie nur dann, wenn klar ist, welche Entscheidungen dadurch schneller oder besser getroffen werden sollen.


2. Zu viele Initiativen, zu wenig Auswahl

Eine Organisation wirkt häufig deshalb träge, weil sie an zu vielen Themen gleichzeitig arbeitet.

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Strategieprojekte, Prozessanpassungen, Kulturinitiativen – alles wichtig. Doch wenn keine eindeutige Reihenfolge festgelegt wird, verteilt sich Energie statt Wirkung zu bündeln.

Das Problem ist nicht mangelnde Aktivität.
Das Problem ist fehlende Auswahl.

Geschwindigkeit entsteht dort, wo Führung bewusst entscheidet, was jetzt Vorrang hat – und was nicht.


3. Prozesse haben sich verselbstständigt

Mit der Zeit entstehen Freigaben, Abstimmungen und Kontrollschleifen.

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Sie sichern Qualität und reduzieren Risiken. Doch selten wird überprüft, ob sie noch sinnvoll sind.

So wird die Organisation organisatorisch immer dichter – und gleichzeitig langsamer.

Optimierung bedeutet in diesem Zusammenhang nicht „mehr Prozess“, sondern Vereinfachung. Welche Schleifen sind wirklich notwendig? Wo kann Verantwortung klarer zugeordnet werden?


4. Unklare Prioritäten auf der Führungsebene

Wenn eine Organisation zu langsam ist, liegt die Ursache häufig nicht in den Fachbereichen – sondern auf der Ebene der Führung.

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Wenn dort nicht eindeutig entschieden wird,

  • was Vorrang hat,
  • was beendet wird,
  • und welche Richtung die Unternehmensstrategie konkret vorgibt,

bleibt die Organisation in einer dauerhaften Abstimmungsschleife.

Priorisierung ist unbequem. Sie erzeugt Spannungen.
Doch ohne sie wird jede Weiterentwicklung zäh.


5. Kommunikation ohne Orientierung

Viele Unternehmen kommunizieren viel. Informationen fließen, Updates werden geteilt, Meetings finden statt, Fortschritte werden gemeldet.

Was jedoch häufig fehlt, ist Einordnung.

  • Was ist entschieden?
  • Was steht noch zur Diskussion?
  • Und was ist der eigentliche Zweck eines Vorhabens?
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Wenn nicht klar ist, was beschlossen wurde und was noch offen ist, entstehen Rückfragen, Wartezeiten und Absicherungsschleifen.

Menschen warten aufeinander oder arbeiten vorsichtshalber doppelt, weil sie nicht sicher sind, wie verbindlich Aussagen sind.

Kommunikation beschleunigt nur dann, wenn sie Orientierung schafft.
Eine Organisation wird nicht schneller, weil sie mehr kommuniziert – sondern weil klar ist, was gilt.


6. Motivation sinkt, wenn Richtung fehlt

Wenn Mitarbeitende erleben, dass Initiativen versanden oder Entscheidungen immer wieder relativiert werden, sinkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

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Langsamkeit ist hier keine Ursache, sondern eine Folge.

Wo eine Führungskraft Orientierung gibt und nachvollziehbar Prioritäten setzt, steigt die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen.

Geschwindigkeit ist auch eine Frage von Verbindlichkeit.


7. Ressourcen werden nicht bewusst verteilt

Zeit und Budget sind begrenzt. Das ist Realität.

zu langsam ressourcen 1

Problematisch wird es, wenn Erwartungen hoch bleiben, ohne Ressourcen klar zuzuordnen.

Dann arbeitet die Organisation an mehreren Fronten gleichzeitig – und wird trotzdem insgesamt träger.

Management bedeutet hier, bewusst zu entscheiden: Wo investieren wir? Und wo nicht?


Was all diese Gründe verbindet

Ob Technologie, Prozesse oder Ressourcen – hinter einer zu langsamen Organisation steht häufig ein gemeinsamer Kern:

Unklare Entscheidungen.

Wenn nicht klar entschieden wird,

  • was Priorität hat,
  • wer Verantwortung trägt,
  • und welcher tatsächliche Grund für die Veränderung ausschlaggebend ist,

entsteht Reibung.

Diese Erkenntnis ist oft unbequem.
Denn sie verschiebt den Fokus weg von Tools und Projekten – hin zu den Rahmenbedingungen und zur Klarheit im Führungskreis.


Fazit: Eine Organisation wird nicht durch Druck schneller

Wenn ein Unternehmen zu langsam wirkt, reagieren viele mit noch mehr Aktivität: neue Programme, zusätzliche Meetings, weitere Initiativen.

Doch Geschwindigkeit entsteht nicht durch Druck.

Sie entsteht, wenn Klarheit herrscht:

  • über Prioritäten,
  • über Verantwortung,
  • über Richtung.

Wenn Sie den Eindruck haben, Ihre Organisation könnte schneller sein, lohnt sich die Frage:

Fehlt wirklich ein weiteres Projekt –
oder fehlt Klarheit im Entscheidungsprozess?

Genau dort setzen wir in unserer Arbeit an.

letztes Update: 17.02.2026

 

Pivoting – Anpassung als Weg zum Erfolg

Entscheidende Momente: Wie man den Kurs ändert, wenn es nötig ist

Einleitung: Was ist Pivoting und warum ist es wichtig?

Pivoting ist eine Technik, die in der Wirtschaft und in der Politik angewandt wird und sich auf schnelle Kursänderung bezieht. Ziel des Pivotings ist es, eine sich verschlechternde Situation zu stabilisieren oder eine neue Chance zu ergreifen.

Sand im Getriebe: Warum Anpassung der Schlüssel zum Erfolg ist

In der Wirtschaft wird Pivoting verwendet, um die Änderung der Ausrichtung eines Unternehmens zu beschreiben, um neue Chancen zu nutzen. Anpassung bietet viele Vorteile, darunter die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. Darüber hinaus kann Anpassung Unternehmen helfen, Herausforderungen zu bewältigen und ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Pivoting kann Unternehmen auch dabei helfen, mehr über ihre Kunden und deren Wünsche zu erfahren. Wenn Unternehmen die Chancen nutzen, die sich aus Anpassungen ergeben, können sie erfolgreicher werden.

Arten von Pivots

In der Wirtschaft wird ein Pivot meist als eine Änderung der Strategie definiert. Dabei kann es sich um eine Änderung des angebotenen Produkts oder der Dienstleistung, des Zielmarkts, der Art und Weise, wie das Unternehmen geführt wird, oder sogar des Geschäftsmodells selbst handeln. Ein Pivot kann ein letzter Versuch sein, ein scheiterndes Unternehmen zu retten, oder eine gut geplante Änderung, die als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen vorgenommen wird.

Es gibt verschiedene Arten von Pivots, die Unternehmen vornehmen können:

1. Produktpivot – Dies bedeutet, dass ein Unternehmen das Produkt, das es seinen Kunden anbietet, ändert. Vielleicht beschließt es, eine neue Art von Produkt herzustellen, oder es ändert die Merkmale seiner bestehenden Produktlinie.

2. Marktpivot – Wenn ein Unternehmen den Markt ändert, auf den es mit seinen Produkten und Dienstleistungen abzielt, wird dies als Markt Pivot bezeichnet. So kann ein Unternehmen beispielsweise beschließen, seine Produkte in einem anderen Land anzubieten. Es kann aber auch die Art der Kunden, die es anspricht,  ändern.

3. Pivot des Geschäftsmodells – Wenn ein Unternehmen sein Geschäftsmodell ändert, spricht man von einem Pivot des Geschäftsmodells. Viele erfolgreiche Unternehmen, wie Facebook, Apple und Amazon, verdanken ihren Erfolg ihrer Fähigkeit, bei Bedarf umzuschwenken.

Flexibel sein ist der Schlüssel zur Nutzung von Chancen

Es gibt drei wesentliche Schritte beim Pivoting:

  1. Identifizierung des Problems oder der Gelegenheit,
  2. Entwicklung eines Aktionsplans und
  3. Ausführung des Plans.

Wie erkennt man, wann man sich umorientieren sollte?

Mit der Zeit gehen: Wie Sie sich anpassen und Erfolg haben

Im Geschäftsleben gibt es viele Faktoren, die zum Erfolg beitragen. Man braucht ein gutes Produkt, man muss es gut vermarkten und man muss es verkaufen können. Aber ein weiterer wichtiger Teil des Erfolgs besteht darin, zu wissen, wann man umschwenken muss. Eine Umorientierung bedeutet, dass Sie den Kurs Ihres Unternehmens ändern, um neue Chancen zu nutzen oder potenzielle Probleme zu vermeiden. Das kann eine schwierige Entscheidung sein, aber wenn sie richtig getroffen wird, kann sie den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.

Entscheidende Momente: Wie man den Kurs ändert, wenn es nötig ist

Woher wissen Sie also, wann es an der Zeit ist, sich neu auszurichten?

Hier sind ein paar Tipps:

  • Seien Sie aufgeschlossen. Die Welt verändert sich ständig, und als Unternehmer müssen Sie bereit sein, sich mit ihr zu verändern. Wenn Sie nicht bereit sind, sich anzupassen, werden Sie gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen geraten.
  • Zuhören. Als Inhaber eines (Klein-)Unternehmens können Sie nicht erwarten, dass Sie alles über Ihre Branche wissen. Sie müssen auf die Ratschläge anderer hören und dieses Wissen in Ihr Unternehmen zurückbringen.
  • Seien Sie proaktiv. Wenn Sie einen Trend erkennen, sollten Sie nicht warten, bis es zu spät ist, um Änderungen vorzunehmen. Handeln Sie frühzeitig und seien Sie bereit, bei Bedarf den Kurs erneut zu ändern.
  • Bleiben Sie auf Ihre Ziele konzentriert. Verlieren Sie nicht aus den Augen, was Sie erreichen wollen, auch wenn das bedeutet, dass Sie auf dem Weg dorthin einige Anpassungen vornehmen müssen.
  • Sprechen Sie mit Kunden. Dies ist der beste Weg, um etwas über Ihre Branche und Markttrends zu erfahren.  Sie sollten ein Gefühl dafür bekommen, was bei Ihren Kunden funktioniert.
  • Haben Sie keine Angst vor Veränderungen.

Es gibt kein Patentrezept für den Erfolg. Was für den einen funktioniert, muss nicht für den anderen gelten, und was heute funktioniert, kann morgen nicht mehr funktionieren. Dies gilt insbesondere für die Geschäftswelt, wo Trends kommen und gehen und Unternehmen bereit sein müssen, sich neu auszurichten, um am Markt zu bleiben.

Die Risiken der Kurskorrektur: Was kann schiefgehen, wenn ein Unternehmen einen Pivoting-Prozess durchführt?

Wenn ein Unternehmen einen Schwenk vornimmt, besteht die Gefahr, dass es seinen ursprünglichen Kundenstamm verprellt und keine neuen Kunden gewinnen kann. Es kann auch bedeuten, dass sich das Unternehmen mit der Verwaltung mehrerer Produkte oder Dienstleistungen überfordert und möglicherweise nicht die Ressourcen hat, um alle angemessen zu unterstützen. Außerdem kann eine Neuausrichtung Kunden und Partner über die Richtung und die Zukunftspläne des Unternehmens verwirren.

Die Neuausrichtung von Geschäftsmodellen kann ein schwieriger und zeitaufwändiger Prozess sein, aber sie kann auch ein Schlüssel zum Erfolg sein, wenn sie richtig durchgeführt wird. Ein erfolgreicher Pivot umfasst in der Regel die Anpassung des Unternehmensschwerpunkts, der Strategie und der Geschäftstätigkeit an die sich ändernden Marktbedingungen.

Es gibt einige wichtige Faktoren, die bei einem Pivot zu berücksichtigen sind: auf welche Märkte man sich konzentrieren will, welche Produkte oder Dienstleistungen man anbieten möchte und wie man sie bepreist. Eine Neuausrichtung erfordert auch eine Änderung der Unternehmenskultur und der Führung. Unternehmen, die eine Neuausrichtung erfolgreich durchführen, stellen häufig neue Mitarbeiter ein und nehmen andere Änderungen vor, die die neue Ausrichtung widerspiegeln.

Beispiele von Unternehmen, die sich neu orientiert haben

Viele Unternehmen haben erfolgreich umgeschwenkt. Sehen wir uns drei Beispiele von Unternehmen an, die genau das getan haben.

Das erste Unternehmen ist Apple. Steve Jobs und Steve Wozniak gründeten Apple 1976 mit dem Ziel, Personalcomputer (PC) für Menschen wie sie zu bauen, die gerne an Elektronik herumtüfteln. Als Steve Jobs 1997 zu Apple zurückkehrte, befand sich das Unternehmen in einem schlechten Zustand. Die Verkaufszahlen waren rückläufig und das Unternehmen verlor Marktanteile an die Konkurrenz. Jobs beschloss, Apple von PC wegzuführen und sich stattdessen auf Unterhaltungselektronik zu konzentrieren. Diese Neuausrichtung erwies sich als erfolgreich, und im Laufe der Jahre ist Apple zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Welt geworden.

Das zweite Unternehmen ist Google. Sergey Brin und Larry Page gründeten Google mit dem Ziel, eine bessere Suchmaschine zu entwickeln als die, die es bisher gab. Als Google 1998 gegründet wurde, war es noch nicht die am weitesten verbreitete Suchmaschine. Das Unternehmen war klein und suchte nach einem Weg, um zu skalieren. Als das Unternehmen jedoch wuchs, erkannten sie, dass ihre eigentliche Aufgabe darin bestand, die Informationen der Welt zu organisieren und sie für alle zugänglich zu machen. So wandelte sich das Unternehmen von einem Suchmaschinenhersteller zu einem Technologieriesen.  Im Jahr 2002 entwickelte Google die erste Version seines Suchalgorithmus. Ein Großteil des Erfolgs von Google ist auf seinen Algorithmus zurückzuführen.

Es gibt kein besseres Beispiel dafür, wie wichtig ein Algorithmus ist als Amazon. Amazon wurde 1994 gegründet und wuchs in den nächsten zwei Jahrzehnten in rasantem Tempo. Das Unternehmen wurde 1997 von Jeff Bezos gekauft und 1998 an die Börse gebracht. Die Wachstumsrate von Amazon verlangsamte sich in den nächsten Jahren, nahm dann aber wieder zu. Im Jahr 2004 änderte Amazon seine Website-Struktur, um die Vorteile des von Google entwickelten neuen Algorithmus zu nutzen.

Pivoting ist eine hilfreiche Strategie, bei der ein Unternehmen seine Richtung ändert, um eine neue Chance zu nutzen. Dies kann geschehen, wenn der ursprüngliche Plan nicht funktioniert oder wenn sich eine bessere Gelegenheit ergibt.

Ratschläge für Unternehmen, die Pivoting planen

Neuausrichtung als Chance: Wie Sie den Moment nutzen

Die Änderung der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens kann eine schwierige Entscheidung sein, aber es ist wichtig, dass Sie alle Optionen abwägen, bevor Sie loslegen.

Hier sind einige Tipps für Unternehmen, die eine Anpassung der Ausrichtung erwägen:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben. Was wollen Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen?
  2. Stellen Sie Nachforschungen an. Was machen Ihre Mitbewerber? Was funktioniert und was nicht?
  3. Machen Sie einen Plan. Wie werden Sie Ihre neue Strategie umsetzen?
  4. Seien Sie auf Unwägbarkeiten vorbereitet. Eine Neuausrichtung ist nicht immer einfach, und es wird wahrscheinlich einige Herausforderungen auf dem Weg dorthin geben.
  5. Seien Sie geduldig und halten Sie den Kurs. Es kann einige Zeit dauern, bis sich Ihre neue Strategie auszahlt, aber wenn Sie engagiert sind, wird sie schließlich Früchte tragen.

Fazit: Ist Pivoting das Richtige für Sie?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Unternehmen irgendwann vor der Entscheidung stehen, sich neu ausrichten zu müssen. Das kann ein beängstigendes Unterfangen sein, ist aber oft notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn Ihr Unternehmen stagniert, ist es vielleicht an der Zeit, eine Neuausrichtung in Betracht zu ziehen. Die Entscheidung für eine Neuausrichtung ist nicht leicht, aber sie ist es wert, wenn sie Ihr Unternehmen retten kann.

Sprechen Sie mit Ihrem Team und entwickeln Sie einen Plan, der Sie weiterbringt. Vermeiden Sie nicht, Risiken einzugehen – sie können zum Erfolg führen. Scheuen Sie sich also nicht, diese schwierige Entscheidung zu treffen – es könnte das Beste sein, was Sie je getan haben.

Gregor Heilmaier vor Skizze von Ideen für Geschäftsmodellinnovation (Symbolbild)

Gregor Heilmaier brennt dafür, Unternehmen beim Wachstum zu helfen. Heilmaier und Heilmaier hat jahrelange Erfahrung in Unternehmensberatung, Transformation und Strategie. Wir wissen, wie man Unternehmen dabei hilft, sich neu auszurichten und zu wachsen. Wir arbeiten mit Herzblut und freuen uns über den Erfolg unserer Kunden.

Lassen Sie uns miteinander sprechen!

 

Flexible Organisationsmodelle für eine agile Unternehmensstruktur

Flexible Organisationsmodelle für eine moderne Unternehmensstruktur

Ziel der Organisationsstruktur ist eine stabile und flexible Art organisiert zu bleiben. Wenn es Ihrem Unternehmen und Ihrer Organisation nicht gut läuft, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies mittels Organisationsentwicklung zu beheben. Es gibt einige transformierende Trends, die Sie im Moment erkennen könnten. Überlegen Sie, wie technologische Fortschritte Ihr eigenes Unternehmen bereits beeinflusst haben und wie Ihr Verständnis dieser Veränderungen zu einer erfolgreicheren Arbeit auf organisatorischer Ebene führen könnte.

Während der wirtschaftlichen Rezession, die heute den größten Teil der Welt betrifft, ist die Organisationsentwicklung von entscheidender Bedeutung, da das Finden alternativer Lösungen die Überlebenschancen eines Unternehmens steigern wird, indem es seine Leistung maximiert und gleichzeitig Kosten und Zeitinvestition minimiert.

Flexibilität ist die Zukunft – Vorteile einer flexiblen Organisationsstruktur

Geschäftsführung und Führungskräfte beschäftigen sich immer intensiver mit Organisationsentwicklung, weil sie ihren Wert inzwischen deutlich erkennen:

  • Eine flexibilitätsfördernde Organisationsstruktur und Unternehmenskultur unterstützt die Organisation bei der nachhaltigen Ausrichtung auf volatile Marktbedingungen.

  • Eine flexible Organisation kann besser auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren und hat einen Wettbewerbsvorteil. Flexibilität führt zu erhöhter Rentabilität und gesteigertem Wert.

  • Eine flexible Organisation kann Chancen ergreifen, wenn sich technologische Innovationen abzeichnen. Die Voraussetzungen dafür – Durchlässigkeit und Offenheit der Organisation – sind deutlich günstiger, weil hemmende, unflexibel machende, ausgeprägte Hierarchien minimiert wurden.

Lösungsorientierung hat sich als eines der Schlüsselelemente einer Kultur der Flexibilität herauskristallisiert. Die Unternehmer, die eine solche Kultur geschaffen haben, scheinen klüger zu sein als diejenigen, die kurzfristige Vorteile wie hohe Leistung und finanziellen Gewinn suchen.

Daher überrascht es keinesfalls, Geschäftsführungen und Führungskräfte vielerorts zunehmend den Wert einer flexiblen, organischen Organisationsstruktur, die Anpassungsfähigkeit und Verständnis für volatile Marktbedingungen in den Vordergrund stellt, erkennen und die eigene Organisation dahingehend entwickeln wollen.

Herausforderungen der Organisationsstruktur und Unternehmenskultur

Organisationsentwicklung ist nicht einfach – besonders wenn man ein neues Team bildet oder ein Projekt mit einem bereits bestehenden Unternehmen durchführt – aber man kann erfolgreich sein, wenn man Risiken eingeht, um höher gesteckte Ziele zu erreichen.

Es gibt viele Herausforderungen, die mit der Organisationsentwicklung einhergehen können. Diese Situationen können es einer Organisation in den Augen ihrer Mitarbeiter erschweren, schwierige Entscheidungen zu treffen. Es gibt viele Beispiele dafür, wie Organisationen in Übergangsphasen Projektketten überstrukturieren, Hierarchieebenen streichen oder Mitarbeiter mit Aufgaben betrauen, ohne deren Expertise zu berücksichtigen.

Der Zwang, sich mit einer instabilen Wirtschaft auseinanderzusetzen, führt zu erhöhtem Druck von verschiedenen Interessengruppen. Eine Kombination dieser Faktoren wie wiederholte Kundenanforderungen, stark differenzierter Kundengeschmack, wilde Nachfrageschwankungen und sich schnell ändernde Industriestandards können in kurzen Zeitperioden zu einer schlechten Leistung von Unternehmen führen. Neben der Zusammensetzung von Produkten, Prozessen und Menschen gilt es auch, Geschäftsfelder insgesamt zu flexibilisieren. Zum Beispiel: Einzelhandelsgeschäfte, die Online-Trends folgen, oder Produktionsstätten, die sich darauf einrichten, zügig Produktionslinien und -mengen anzupassen, wenn der Wettbewerb unbeständig wird.

Organisationsstrukturen müssen daher die Flexibilität fördern, indem sie Mitarbeitern nicht nur bei der Arbeit, sondern auch darüber hinaus Freiheiten geben – sei es bei einem Umzug von einer Stadt in eine andere oder einer vorübergehenden Anpassung der Stundenzahl. Heutzutage werden Führungsteams vor viele Herausforderungen gestellt, wenn es darum geht, zu bestimmen, welchen Beitrag ein Mitarbeiter für das Unternehmen und für den Einzelnen mit kreativem Denken und Zusammenarbeit leisten kann.

Es sind diese Arten von allgemein flexiblen Unternehmenskulturen, die Top-Talente anziehen und Mitarbeiter halten, die diese Anreize attraktiv finden, weil ihre Arbeitgeber es ernst damit meinen, dynamische Organisationskultur gegenüber traditionellen Hierarchien zu bevorzugen.

Strukturen für Stabilität

Organisationsentwicklung bezieht sich auf den Prozess, durch den sich eine Organisation an Veränderungen anpasst und diese Veränderungen als Chance zur Verbesserung nutzt. Veränderungen in Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Strukturen, Prozessen und Kultur sind Teil dieses Prozesses.

Einer der Kernaspekte für die Entwicklung eines stärkeren Unternehmens ist die Struktur. Wenn Ihre Mitarbeiterzahl wächst und sie sich mit dem sich verändernden Markt weiterentwickeln, ist es notwendig, eine geeignete Struktur zu haben, die organisiert werden muss.

Dabei gibt es nicht DIE richtige Struktur. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Faktoren, die bei der Gestaltung einer Entwicklungsgrundlage angepasst werden müssen. Es wird nicht die eine Lösung geben, um ein starkes Geschäft aufzubauen, unabhängig davon, welches Organisationsentwicklungsmuster am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

Was am wichtigsten ist, ist, dass Unternehmen Ihre kreativen Ideen festhalten, damit experimentieren und sie zum Erfolg führen. Sie wirken dann wie Schutzschilde, die niemals brechen.

Beratungsleistung bei der Organisationsentwicklung

Unsere Beratung kann Ihnen helfen, Ihr Unternehmen zu optimieren, um eine bessere Leistung zu erzielen und damit auch das Leben Ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Lassen Sie sie für frischen Wind sorgen, um die Produktivität hoch zu halten. Die Art und Weise, wie Sie Ihre Mitarbeiter einsetzen und fördern, ist ein wichtiger Teil der Maximierung ihres Potenzials. Die richtige Methode wirkt sich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus, was sich wiederum positiv auf Ihre Gewinne und Ihr Gesamtergebnis auswirken kann.

Es ist wichtig, die richtige Strategie zu haben. Noch wichtiger ist es, dass Sie sich dabei Ihrer organisatorischen Werte bewusst sind, um sicherzustellen, dass Sie diese auch auf die Menschen, die in Ihrem Unternehmen arbeiten, abstimmen. Denn diese spielen die wichtigste Rolle dabei, wenn es um die Erfolgsaussichten Ihrer Strategie geht. Den Spruch „Culture eats strategy for breakfast“ von Altmeister Peter Drucker kennt wohl jeder – und doch handeln viele Unternehmen entgegen dieser Maxime. Unsere Beratung bezieht genau diesen Aspekt mit ein, damit ein gelingendes großes Ganzes daraus werden kann und Sie wirklich vorankommen.

Optimale Zusammenarbeit fördern

Als Mittelstandsberatung helfen wir Ihnen, die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen so zu organisieren, dass aus dem Einklang optimale Unternehmensleistung resultiert. Beratung für systematische Organisationsentwicklung beschäftigt sich unserer Meinung nach gleichermaßen mit Menschen und Ergebnissen. Es gibt aus unserer Sicht keine Trennung von Organisationsstruktur und Unternehmenskultur. Und beide beeinflussen letztlich auch das individuelle Handeln jedes Einzelnen.

Um eine positive Unternehmenskultur zu schaffen, sollten Mitarbeiter sowohl formell als auch informell geführt werden. Bei richtiger Ausführung kann Ihre Arbeitsumgebung für alle produktiver sein und Ihre Werte werden gewahrt. Diese Werte geben Leitlinien vor, die eine Richtung vorgeben aber auch ausreichend Freiraum gewähren. So können Mitarbeiter ergebnisorientiert arbeiten und Kontrollen werden minimiert.

Die wichtigste Voraussetzung für die Schaffung erfolgreicher Strukturen ist das Vertrauen zwischen Unternehmensleitung, Mitarbeitern und Beratungsteam. Wir glauben, dass der einzige Weg, Ihre Organisationsentwicklung zu verbessern, darin besteht, offen zu kommunizieren, alle Beteiligten einzubeziehen und die Situation gemeinsam offen und gleichzeitig auch schonungslos klar zu analysieren. Wir entwickeln und aktualisieren unsere Strategie kontinuierlich auf der Grundlage Ihrer Bedürfnisse, damit Sie Ihre Ziele erreichen. Richtig umgesetzt und anhand unternehmensspezifischer Kennzahlen gemessen, sind die Ergebnisse nachhaltig und von dauerhaftem Wert.

Rolle der Berater in der Organisationsentwicklung

Strukturierte Prozessbegleitung ist die Beratungsleistung durch Organisationsentwickler, weniger die Fachberatung. Als Berater dienen wir dazu, den Ist-Zustand des Unternehmens zu diagnostizieren, Potenziale für zukünftige Vorhaben zu heben, Alternativszenarien zu durchdenken und dabei zu unterstützen, die beschlossenen Veränderungen umzusetzen. Wir sensibilisieren die Prozessbeteiligten und unterstützen bei Veränderungen auf allen Ebenen.

Tipp: Die Herausforderungen, die sich bei Veränderungen stellen, sind vielfältig. Organisationsentwicklung ist ein komplexer Langstreckenlauf auf verschiedenen Ebenen, kein Sprint.

Solche Interaktionen zu meistern ist wirklich harte Arbeit, aber es lohnt sich. Nicht nur für das Unternehmen lohnt die Mühe, sondern auch für Ihre Beziehungen zu Ihren Mitmenschen und sogar zu Ihnen selbst!

Gregor Heilmaier vor Skizze von Ideen für Geschäftsmodellinnovation (Symbolbild)

Gregor Heilmaier sieht den Schlüssel für Prozesse der Organisationsentwicklung deshalb auch darin, jeden Mitarbeiter darin zu bestärken, als Individuum zu wachsen. Einerseits gewinnt so jeder Mitarbeiter für sich selbst. Und andererseits, damit Unternehmen in einer sich ständig verändernden globalen Wirtschaft dauerhaft erfolgreich sein können.

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Die Nürnberger City Werkstatt – Ein kollaboratives Experimentierfeld für die Innenstadt

Als ich Anfang März 2020 den Vorsitz für den Fachausschuss für Handel und Dienstleistung der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) übernahm, ahnte noch niemand, welche Herausforderungen die folgenden Monate für die Innenstadt mit sich bringen würden.

Aber aus der Not kann auch eine Tugend werden. Denn aus genau dieser Situation heraus entstand das Zeitfenster, um Stadt Nürnberg und IHK Nürnberg für Mittelfranken mit ihren Aktionen „City Offensive“ und „Nürnberg.Innenstadt.Stark.Machen“ zusammenzubringen zur „Nürnberger City Werkstatt“. Alter Wein in neuen Schläuchen? Keineswegs.

Fakten zur Nürnberger City Werkstatt im Überblick: Was haben wir besonderes erreicht?

Am 9. Dezember 2020 war der Kickoff-Workshop. Und bis Mitte Februar 2021, hatten wir schon einiges erreicht:

  • Alle gemeinsam: Erstmalig gibt es einen gemeinsamen Ansatz von Stadt und Wirtschaft – Gestalter und Akteure des öffentlichen Raums wirken zusammen!
  • Hohe Handlungsgeschwindigkeit: Projekt Lieferdienst „Nürnberg liefert!“ innerhalb eines Monats zum Laufen gebracht!
  • Nix Hierarchie: Erstes Community-Projekt dieser Art in einer Großstadt Deutschlands!
  • Stark Machen: Wir fokussieren uns nicht auf negatives Zerreden, sondern auf positives Gestalten der Nürnberger (Innen-)Stadt!
  • Miteinander Gestalten: Wir lösen alte Rollenverteilungen („Die Stadt als Verhinderer“, „Die Wirtschaft als Zerstörer“) auf und überführen diese in positive Gestalterrollen!
  • Ein Verständnis: Wir probieren aus, machen es gemeinsam falsch und auch gemeinsam richtig!
  • Sichtbare Entwicklung: Wir erstellen keine Gutachten und Konzepte, sondern fokussieren uns auf die zügige Umsetzung sicht- und erlebbarer Prototypen im öffentlichen Raum! Ein Beispiel: Der Lorenzer Platz wird ab Mitte April GRÜNER und danach, schrittweise abgestimmt auf den Verlauf der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen öffentlichen Lebens, auch MUSIKALISCHER, KÜNSTLERISCHER, mithin ein Lebendiger Platz!

Was ist das Ziel der Nürnberger City Werkstatt?

Die Innenstädte Deutschlands wie auch anderswo stehen bereits seit längerer Zeit vor erheblichen Herausforderungen. Nicht nur das ursprüngliche Verständnis von Innenstädten als Einkaufsparadies hat sich überholt, sondern auch das des stationären Handels als alleiniger Magnet für Konsumenten. Im Gegenteil: Innenstädte haben heutzutage keine dominante Funktion mehr. Sie vereinigen vielerlei Funktionen vom Wohnen bis hin zum kulinarischen Vergnügen – Einkaufen ist da nur noch eine von vielen.

Wirklich überraschend kommt diese Entwicklung nicht. Sind doch beispielsweise mehrere kleinere Städte des Ruhrgebiets schon seit mehr als einem Jahrzehnt wie leergefegt. Und zwar fast unabhängig von der Tageszeit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein besonders wichtiger ist die vielerorts fehlende integrierte, funktionsübergreifende, vorausschauende Stadtentwicklung.

Stadtentwicklung funktioniert nicht über Konzepte und Gutachten, daran herrscht kein Mangel.
Sie muss integrierend, funktionsübergreifend und vorausschauend sein, um zur Umsetzung zu kommen.

Stattdessen finden sich nicht selten unverknüpfte, funktionsbeschränkte, rein reaktive Einzelmaßnahmen hinsichtlich der Innenstädte. Das Ergebnis: Waren es zunächst nur kleinere Städte, sind nun längst mittelgroße Städte von Tristesse und Ideenlosigkeit betroffen. Und spätestens mit der Corona-Pandemie kommen nun auch große Städte in Zugzwang.

Diese Entwicklung ist nun auch in der Stadt Nürnberg zu spüren. Eine Stadt, die mit ihrer Altstadt über einen definierten Stadtkern verfügt und als touristisches Ziel attraktiv ist. Bis jetzt. Der Wandel und die Veränderung der Bedürfnisse werden auch hier spürbar.

Daraus leitet sich auch das Ziel der Nürnberger City Werkstatt ab: Den Wandel aktiv, funktionsübergreifend und gemeinsam mit allen interessierten Vertretern der Stadtgesellschaft gestalten.

Meint die Nürnberger City Werkstatt nur die Innenstadt?

Auch wenn die Stadt Nürnberg mit ihrer Altstadt über eine klar definiertes Zentrum verfügt, umfasst die Nürnberger City Werkstatt mehr. Hierbei geht es nicht nur um innerstädtisches Gebiet, sondern um das komplette Stadtgebiet. Auch wenn natürlich einige der Projekte zu Beginn im Zentrum ansetzen. Je mehr Momentum die Werkstatt entwickelt, desto mehr Projekte werden sich auch in anderen Stadtteilen abspielen.

Wer ist die Nürnberger City Werkstatt?

Ein hehres wie herausforderndes Ziel. Denn auch in Nürnberg gab es viele Einzelinitiativen, die jedoch vielfach unverbunden nebeneinanderher agierten. Bis jetzt. Konkret, bis sich die Nürnberger City Werkstatt als eine gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) und der Stadt Nürnberg gebildet hat. Denn so haben sich zwei wesentliche Gestalter des öffentlichen Raums – Stadt und in der IHK vereinigte Unternehmer als Zusammenspieler für die weitere Gestaltung gefunden.

Das an sich ist noch nichts Besonderes, das gibt es auch in anderen Städten. Das Besondere hier: Wir haben den Prozess gemeinsam so aufgesetzt, dass er auf Community-Building setzt. Also kein klassischer Top-Down-Projektansatz mit zentraler Prozess-Steuerung – mit Ausnahme der Anschubphase.

Die Nürnberg City Werkstatt wird sich mittelfristig so organisieren, dass die für ein Thema entscheidenden Mitgestalter des öffentlichen Raums zusammenkommen und miteinander herausarbeiten, was der beste Ansatz ist. Konkret, schnell, umsetzungsorientiert – immer mit dem Ziel, einen Prototypen zu schaffen, von dem man dann lernen und weiter verfeinern kann.

Und so ging es los:

Wie arbeitet die Nürnberger City Werkstatt?

Das „Sterben“ der Innenstädte wird seit Jahrzehnten beklagt, mit unterschiedlichen Schuldzuweisungen. Das interessiert uns alles nicht, wir wollen Zukunft heute gestalten. Aber Patentrezepte sind rar. Und wer meint, irrwitzig lange Gutachten würden irgendwas leichter machen, der ist meiner Meinung nach auf dem Holzweg.

Daher werden hier Prototypen geschaffen, mit deren Hilfe herausgefunden werden kann, ob sie von den Menschen angenommen werden.

Deswegen auch der Ansatz, in interaktiven (Online-)Workshops schnell ins Tun zu kommen. Unsere ersten Erfahrungen zeigen: Das klappt gut! Manchmal braucht es nur eine zielgerichtete Moderation und die Gruppe merkt, wie schnell sie wirklich innovative Lösungen finden und umsetzen kann.

Denn die Gruppenteilnehmer merken, so die bisherigen Erkenntnisse, dass alle Fragen sofort geklärt werden können. So ist der Weg schnell, umfassend und unkompliziert. Die inhaltliche Lösung kann so zielgerichtet herausgearbeitet werden. Auch zeigt sich, dass im Miteinander das Verständnis für die jeweilige Perspektive des anderen steigt.

Ein Beispiel dafür mag sein, dass aus Unternehmersicht die Stadt häufig in der Position des „Verhinderers“ erlebt wird. Im Miteinander der Gruppe werden dann aber die Gründe für Kritikpunkte sofort einleuchtend erklärt. Das lässt sich aus einem Bescheid häufig nicht erkennen.

Ein weiterer Effekt ist die erhöhte Bereitschaft, sich wechselseitig aufeinander einzulassen. So entstehen Lösungen, die vorher undenkbar schienen. Das wiederum motiviert die Gruppen ungemein und spornt zu weiteren gemeinsamen Schritten an.

Na klar, jede Projektgruppe ist in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Jede Gruppe hat dadurch ihr eigenes Tempo. Vieles ist von der Moderation oder auch den Project Ownern (Anmerkung: Ja, wir haben hier zunächst einen Mix aus bekannten Projektstrukturen und Prototypen, die ja eigentlich aus dem Design Thinking stammen) abhängig. Methodisch zeigt sich, dass es gut ist, in bekannten Begrifflichkeiten zu arbeiten und die Teilnehmer nicht mit der „reinen Lehre“ irgendeiner Methode zu belasten.

Welche Themen werden derzeit in der Nürnberger City Werkstatt gestaltet?

In der Nürnberger City Werkstatt wurden im initialen Workshop fünf ausgewählte Projekte angestoßen. Diese wurden auf Grundlage eines Unternehmerworkshops der IHK sowie der City Offensive der Stadt Nürnberg ausgewählt. Dies sind:

  1. Pop-Up-Stores
  2. Digitale Kampagne „My Stage to be“
  3. Lebendiger Platz: Prototyp „Lorenzer Platz“
  4. Innovationsnachbarschaften
  5. Mobilität: Parkraum neu denken! – Prototyp Adlerstraße. Und nun, seit kurzem auch noch:
  6. Nürnberg liefert! – Der regionale Lieferdienst des Nürnberger Einzelhandels

Weitere Ideen für die Projekte kommen aus dem Teilnehmerkreis oder auch von jedem, der sich mit einbringen möchte. Jeder kann zum Kontext passende Themen einbringen und dann mit Unterstützung des Initialkreises aus Stadt Nürnberg und IHK versuchen, weitere Teilnehmer zu finden. Finden sich genügend Teilnehmer, wird das Thema gestartet.

Wer ist in der Nürnberger City Werkstatt involviert?

Beteiligt sind neben der IHK und der Stadt Nürnberg über sechzig Personen aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft. In der ersten Runde haben wir sehr viele Menschen aus unseren jeweiligen Netzwerken angesprochen. Auch eine Erfahrung: Viele waren zunächst skeptisch, denn zu viele Ansätze sind in den vergangenen Jahren einfach versandet – da braucht´s dann die richtige Ansprache.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen: In der Nürnberger City Werkstatt bewegt sich wirklich was! Da werden jetzt erste Prototypen sichtbar in herausfordernden Zeiten!

Und auch die regionale Medienlandschaft begleitet diese gemeinsame Initiative intensiv – teilweise auch  in den Workshops.

Wenn auch Sie Interesse daran haben, mitzuwirken, wenden Sie sich direkt an die Ansprechpartner auf der Webseite der Nürnberger City Werkstatt. Oder auch direkt an mich, wenn Sie möchten.

Wie geht es weiter mit der Nürnberger City Werkstatt?

Die einzelnen Projekte sind aktiv und je nach Thema werden nun recht schnell Prototypen sichtbar werden. Am schnellsten ist das dem Projekt „Nürnberg liefert!“ gelungen – der regionale Lieferdienst ist seit dem 22.01.2021 für alle Händler und Dienstleister auf Nürnberger Stadtgebiet verfügbar.

Ein weiterer Prototyp wird auf dem zentral gelegenen Lorenzer Platz recht bald sichtbar werden. Zunächst mit spannenden Modulen, die „Grünes“ in die Stadt holen werden, ab Mitte April soll es losgehen. Auch danach bleibt es in diesem Projekt spannend, wollen die Gruppenteilnehmer doch für spezielle künstlerische Momente sorgen, die dann bis in die umliegenden Gastronomiebetriebe und Handelsgeschäfte hineingetragen werden. Lassen Sie sich überraschen!

Und auch in den anderen Projekten geht es gut voran. Wobei naturgemäß ein Thema wie „Mobilität: Parkraum neu denken! – Prototyp Adlerstraße“ sicherlich einen etwas längeren Weg zum Prototyp hat als die beiden hier beschriebenen.

Was ist meine Motivation, bei der Nürnberger City Werkstatt mitzumachen?

Einerseits hat sich das Thema aus der aktuellen Pandemiesituation ergeben. Andererseits ist es meine zum Beruf gemachte Passion, Potentiale zu erkennen, die Initiative zu ergreifen und Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam komplexe Themen voranzubringen. Das macht mir einfach Freude!

Fühlen Sie sich dazu eingeladen, auch Ihre Passion in die Nürnberger City Werkstatt mit einzubringen. Und wenn Sie zunächst einmal noch mehr lesen wollen, dann finden Sie nachstehend einige weiterführende Links:

Nürnberger City Werkstatt

Pressemitteilung Stadt Nürnberg vom 1.8.2022: Nominierung für den Bayerischen Stadtmarketingpreis 2022

Fachausschuss Handel und Dienstleistungen der IHK Nürnberg für Mittelfranken

Pressemitteilung der IHK Nürnberg für Mittelfranken vom 06.08.2020

Internetseite der Nürnberger City Werkstatt

Handout des Wirtschaftsreferats der Stadt Nürnberg (Stand: 15.12.2020)

Bericht vom 1.1.2021  auf www.nordbayern.de

Bericht vom 5.1.2021  auf www.infranken.de

Fernsehbericht vom 2.3.2021 auf www.frankenfernsehen.tv

Bericht vom 21.04.2021 auf www.nordbayern.de

Bericht vom 21.04.2021 auf www.focus.de

Frischer Wind für die Innenstadt (Pop-up-Stores) auf wirtschaftsblog.nuernberg.de

Digitale Workshops in Corona-Zeiten: „Remote first“!

Corona und noch kein Ende in Sicht

Unsicherheit ist immer schwer zu ertragen. Alleine noch weniger. Sicher, der Status Quo wird ganz gut aufrecht erhalten. Aber Unternehmer und Unternehmerinnen sind Macher! Sie wollen gestalten. Geht das in Zeiten „sozialer Distanz“? Unsere Antwort lautet: Ja! „Remote first“ schafft auch in Zeiten von Corona trotz räumlicher Distanz Verbundenheit. Workshops können auch digital zu hervorragenden Ergebnissen führen.

Ich bin davon überzeugt, dass jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.

Sicher ist eines: Je länger das Corona-Virus unseren Alltag bestimmt, desto mehr treten die Themen zu Tage, die auch zuvor schon schwelten. Ängste, Sorgen, Zweifel, sie alle sind keine guten Ratgeber in schwierigen Zeiten. Nachts und vor dem Virus sind wir alle gleich: Ob Angestellte oder Führungskraft, Berufseinsteiger oder alter Hase: Wer in den frühen Morgenstunden grübelt statt zu schlafen, wird früher oder später im Teufelskreis von Übermüdung und psychischen Schwierigkeiten enden.

Abwehrreflexe gegen digitale Workshops

In Zeiten der Unsicherheit wird schnell alles zu viel. Home Office, Sorge um Eltern, die Kinder zu Hause… Da rutschen solche Sätze schnell einmal heraus.

„Och nee, Workshop, und dann noch am Computer? Schlafen dann nicht alle ein?“
„Schon wieder so ein bla bla bla, ich bin froh, dass es gerade irgendwie läuft.“
„Lasst mich bloß alle in Ruhe, ich will nur meine Arbeit machen.“
„Am Rechner? Da quatschen doch alle wieder nur durcheinander.“

Solche Reaktionen kennen wir gut. Es ist ein Irrglaube, es bräuchte nur die Technik und dann wäre – abgesehen von den Keksen – alles wie gewohnt. So funktioniert es nicht.

Es ist trotz aller Herausforderungen an der Zeit, aus des Re-Agieren wieder ins Agieren zu kommen.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,
die anderen Windmühlen.

Chinesischer Aphorismus

Also gehen wir es an! Eines ist sicher: Es wird anders werden, sehr Vieles. Räumliche Distanz müssen wir durch menschliche Nähe überwinden.

Was wir Ihnen bieten:

  • jahrelange Erfahrung in Konzeptionierung von Workshops in den Bereichen Organisation, Prozessoptimierung und Geschäftsmodellierung
  • Digitales Arbeiten ist für uns kein Neuland. Ob Videokonferenz, Workshop oder Moderation, wir kennen geeignete Software und Lösungen, mit denen Sie schnell und kostengünstig agieren können.
  • Unser Erfolgskriterium ist die Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse. Vision und Strategie in konkrete Einzelmaßnahmen übersetzen und Aufgaben Personen zuordnen. Statt Wolkenkuckucksheim bekommen sie Planungen und Strukturen, und Termine zum Kontrollieren.

Sprechen Sie mich gerne an, wir werden gemeinsam herausfinden, welche Optionen für Sie und Ihr Unternehmen gerade bestehen. Sie erreichen mich unter Telefon: 0911 99 28 00 28 oder per Mail unter info@heilmaier-und-heilmaier.de

 

Gregor Heilmaier ganz persönlich

Gregor Heilmaier bezeichnet sich selbst als konservativ-verrückt. Er nimmt sich selbst nicht übertrieben ernst und mit seiner Frau Katrin gerne manchmal auf den Arm. Von Standardlösungen hält er nichts.

Bei Gregor Heilmaier ist kein Vortrag, kein Workshop wie der andere. Was aber jeder hat: die besondere, Heilmaier’sche Note. Und die besteht aus einer ordentlichen Portion Lebenserfahrung, gepaart mit jeder Menge Know-how. 

So unkonventionell und unterschiedlich seine Ansätze in Unternehmen sind, so erfrischend sind auch seine Blogs. Holen Sie sich hier regelmäßig wertvolle Impulse und Ratschläge.

Katrin und Gregor Heilmaier im spannenden Video-Interview erleben

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Erfolgreiche Unternehmensberatung für den Mittelstand im Zeitalter der Digitalisierung: Das zeichnet die Heilmaier und Heilmaier GmbH mit Sitz in Nürnberg aus.
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