10 Fakten über Geschäftsmodellinnovation

Geschäftsmodellinnovation statt Auslaufmodell

Es gibt viele gute Gründe, regelmäßig über Geschäftsmodellinnovation nachzudenken.  Die Welt entwickelt sich weiter und wir mit ihr. Und wie steht es mit Ihrem Unternehmen, kommt es dabei mit?

Damit ein Geschäftsmodell nicht irgendwann zum Auslaufmodell wird, braucht es die Geschäftsmodellinnovation. Dabei hegen Unternehmen oft große Sympathie für Altbewährtes. „Das machen wir schon ewig, wir verstehen unser Geschäft.“ Glauben wir Ihnen.

Auch wenn Ihr bisheriges Geschäft bislang einwandfrei funktioniert: Wird es auch morgen noch so sein? Oder hat sich Ihr Geschäft bereits schleichend von selbst weiterentwickelt – und Sie hinken organisatorisch hinterher? Oder ist es möglich, dass Ihr Geschäft gemeinsam mit Ihren Kunden alt geworden ist? Was passiert, wenn Ihre Kundschaft wegbricht, sich zur Ruhe setzt? Erreichen Sie dann junge Menschen oder neue Unternehmen ebenso? Wollen Sie dann auch aufhören?

 

Die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens ist ein wesentlicher Bewertungsfaktor für den Fortbestand.

 

Die Vorteile globaler Vernetzung und Interaktionen können schnell einmal zum Handicap werden. Sorgen Sie besser vor und überlegen Sie, ob es weitere Geschäftsmodelle oder -innovationen geben kann, die zumindest eine Risikostreuung ermöglichen.

Wir haben hier 10 Fakten über die Geschäftsmodellinnovation zusammengetragen:

 

  1. Jedes Unternehmen verfügt über ein Geschäftsmodell.
  2. Um in sich verändernden Märkten erfolgreich bestehen zu können, muss auch das Geschäftsmodell eines Unternehmens sich verändern.
  3. In einer Branche können ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle zeitgleich erfolgreich sein.
  4. Ein Unternehmen kann gleichzeitig mit mehreren Geschäftsmodellen arbeiten.
  5. Geschäftsmodellinnovation beschreibt sowohl den Prozess als auch das Ergebnis des Prozesses. Änderungen des Geschäftsmodells können radikal oder nur marginal sein. Als Kriterium ist der daraus entstehende Nutzen für Kunden und das Unternehmen heranzuziehen.
  6. Neue Geschäftsmodelle können mithilfe von Tools gezielt entworfen werden. Hilfsmittel zur Erarbeitung wie Business Model Canvas visualisieren und unterstützen den Prozess.
  7. Die meisten Innovationen des Geschäftsmodells entstehen aus Neukombinationen oder Anpassungen von bereits bekannten Geschäftsmodellen. Es ist kein Start von Null.
  8. Jede neue Idee muss in der Praxis überprüft werden und sollte sich bewähren.
    Gemäß dem Prinzip von Versuch und Irrtum: Design entwickeln – Prototyp erstellen – Testen.
  9. Geschäftsmodellinnovation können unabhängig von neuen Technologien oder Produkten stehen. Radikale Produktinnovationen erfordern jedoch oft ebenso grundlegende Geschäftsmodellinnovation.
  10. Geschäftsmodellinnovationen haben das Potential, eine gesamte Branche zu revolutionieren.

Möchten Sie Ihr bestehendes Geschäftsmodell im Hinblick auf Geschäftsmodellinnovation hinterfragen? Nicht bei Sonnenschein auf der Parkbank, sondern gezielt und strukturiert, damit Sie anschließend wissen, ob und was zu tun ist?

Wir bieten Ihnen dazu gerne einen Workshop oder Session an.

Innenstadt für Fortgeschrittene: Die „Nürnberger City Werkstatt“

Als ich Anfang März 2020 den Vorsitz für den Fachausschuss für Handel und Dienstleistung der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) übernahm, ahnte noch niemand, welche Herausforderungen die folgenden Monate für die Innenstadt mit sich bringen würden.

Aber aus der Not kann auch eine Tugend werden. Denn aus genau dieser Situation heraus entstand das Zeitfenster, um Stadt Nürnberg und IHK Nürnberg für Mittelfranken mit ihren Aktionen „City Offensive“ und „Nürnberg.Innenstadt.Stark.Machen“ zusammenzubringen zur „Nürnberger City Werkstatt“. Alter Wein in neuen Schläuchen? Keineswegs.

Fakten zur Nürnberger City Werkstatt im Überblick: Was haben wir besonderes erreicht?

Am 9. Dezember 2020 war der Kickoff-Workshop. Und bis heute, Mitte Februar 2021, haben wir einiges erreicht:

  • Alle gemeinsam: Erstmalig gibt es einen gemeinsamen Ansatz von Stadt und Wirtschaft – Gestalter und Akteure des öffentlichen Raums wirken zusammen!
  • Hohe Handlungsgeschwindigkeit: Projekt Lieferdienst „Nürnberg liefert!“ innerhalb eines Monats zum Laufen gebracht!
  • Nix Hierarchie: Erstes Community-Projekt dieser Art in einer Großstadt Deutschlands!
  • Stark Machen: Wir fokussieren uns nicht auf negatives Zerreden, sondern auf positives Gestalten der Nürnberger (Innen-)Stadt!
  • Miteinander Gestalten: Wir lösen alte Rollenverteilungen („Die Stadt als Verhinderer“, „Die Wirtschaft als Zerstörer“) auf und überführen diese in positive Gestalterrollen!
  • Ein Verständnis: Wir probieren aus, machen es gemeinsam falsch und auch gemeinsam richtig!
  • Sichtbare Entwicklung: Wir erstellen keine Gutachten und Konzepte, sondern fokussieren uns auf die zügige Umsetzung sicht- und erlebbarer Prototypen im öffentlichen Raum! Ein Beispiel: Der Lorenzer Platz wird ab Mitte April GRÜNER und danach, schrittweise abgestimmt auf den Verlauf der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen öffentlichen Lebens, auch MUSIKALISCHER, KÜNSTLERISCHER, mithin ein Lebendiger Platz!

Was ist das Ziel der Nürnberger City Werkstatt?

Die Innenstädte Deutschlands wie auch anderswo stehen bereits seit längerer Zeit vor erheblichen Herausforderungen. Nicht nur das ursprüngliche Verständnis von Innenstädten als Einkaufsparadies hat sich überholt, sondern auch das des stationären Handels als alleiniger Magnet für Konsumenten. Im Gegenteil: Innenstädte haben heutzutage keine dominante Funktion mehr. Sie vereinigen vielerlei Funktionen vom Wohnen bis hin zum kulinarischen Vergnügen – Einkaufen ist da nur noch eine von vielen.

Wirklich überraschend kommt diese Entwicklung nicht. Sind doch beispielsweise mehrere kleinere Städte des Ruhrgebiets schon seit mehr als einem Jahrzehnt wie leergefegt. Und zwar fast unabhängig von der Tageszeit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein besonders wichtiger ist die vielerorts fehlende integrierte, funktionsübergreifende, vorausschauende Stadtentwicklung.

Stadtentwicklung funktioniert nicht über Konzepte und Gutachten, daran herrscht kein Mangel.
Sie muss integrierend, funktionsübergreifend und vorausschauend sein, um zur Umsetzung zu kommen.

Stattdessen finden sich nicht selten unverknüpfte, funktionsbeschränkte, rein reaktive Einzelmaßnahmen hinsichtlich der Innenstädte. Das Ergebnis: Waren es zunächst nur kleinere Städte, sind nun längst mittelgroße Städte von Tristesse und Ideenlosigkeit betroffen. Und spätestens mit der Corona-Pandemie kommen nun auch große Städte in Zugzwang.

Diese Entwicklung ist nun auch in der Stadt Nürnberg zu spüren. Eine Stadt, die mit ihrer Altstadt über einen definierten Stadtkern verfügt und als touristisches Ziel attraktiv ist. Bis jetzt. Der Wandel und die Veränderung der Bedürfnisse werden auch hier spürbar.

Daraus leitet sich auch das Ziel der Nürnberger City Werkstatt ab: Den Wandel aktiv, funktionsübergreifend und gemeinsam mit allen interessierten Vertretern der Stadtgesellschaft gestalten.

Meint die Nürnberger City Werkstatt nur die Innenstadt?

Auch wenn die Stadt Nürnberg mit ihrer Altstadt über eine klar definiertes Zentrum verfügt, umfasst die Nürnberger City Werkstatt mehr. Hierbei geht es nicht nur um innerstädtisches Gebiet, sondern um das komplette Stadtgebiet. Auch wenn natürlich einige der Projekte zu Beginn im Zentrum ansetzen. Je mehr Momentum die Werkstatt entwickelt, desto mehr Projekte werden sich auch in anderen Stadtteilen abspielen.

Wer ist die Nürnberger City Werkstatt?

Ein hehres wie herausforderndes Ziel. Denn auch in Nürnberg gab es viele Einzelinitiativen, die jedoch vielfach unverbunden nebeneinanderher agierten. Bis jetzt. Konkret, bis sich die Nürnberger City Werkstatt als eine gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) und der Stadt Nürnberg gebildet hat. Denn so haben sich zwei wesentliche Gestalter des öffentlichen Raums – Stadt und in der IHK vereinigte Unternehmer als Zusammenspieler für die weitere Gestaltung gefunden.

Das an sich ist noch nichts Besonderes, das gibt es auch in anderen Städten. Das Besondere hier: Wir haben den Prozess gemeinsam so aufgesetzt, dass er auf (neudeutsch) Community-Building setzt. Also kein klassischer Top-Down-Projektansatz mit zentraler Prozess-Steuerung – mit Ausnahme der Anschubphase.

Die Nürnberg City Werkstatt wird sich mittelfristig so organisieren, dass die für ein Thema entscheidenden Mitgestalter des öffentlichen Raums zusammenkommen und miteinander herausarbeiten, was der beste Ansatz ist. Konkret, schnell, umsetzungsorientiert – immer mit dem Ziel, einen Prototypen zu schaffen, von dem man dann lernen und weiter verfeinern kann.

Und so ging es los:

Wie arbeitet die Nürnberger City Werkstatt?

Das „Sterben“ der Innenstädte wird seit Jahrzehnten beklagt, mit unterschiedlichen Schuldzuweisungen. Das interessiert uns alles nicht, wir wollen Zukunft heute gestalten. Aber Patentrezepte sind rar. Und wer meint, irrwitzig lange Gutachten würden irgendwas leichter machen, der ist meiner Meinung nach auf dem Holzweg.

Daher werden hier Prototypen geschaffen, mit deren Hilfe herausgefunden werden kann, ob sie von den Menschen angenommen werden.

Deswegen auch der Ansatz, in interaktiven (Online-)Workshops schnell ins Tun zu kommen. Unsere ersten Erfahrungen zeigen: Das klappt gut! Manchmal braucht es nur eine zielgerichtete Moderation und die Gruppe merkt, wie schnell sie wirklich innovative Lösungen finden und umsetzen kann.

Denn die Gruppenteilnehmer merken, so die bisherigen Erkenntnisse, dass alle Fragen sofort geklärt werden können. So ist der Weg schnell, umfassend und unkompliziert. Die inhaltliche Lösung kann so zielgerichtet herausgearbeitet werden. Auch zeigt sich, dass im Miteinander das Verständnis für die jeweilige Perspektive des anderen steigt.

Ein Beispiel dafür mag sein, dass aus Unternehmersicht die Stadt häufig in der Position des „Verhinderers“ erlebt wird. Im Miteinander der Gruppe werden dann aber die Gründe für Kritikpunkte sofort einleuchtend erklärt. Das lässt sich aus einem Bescheid häufig nicht erkennen.

Ein weiterer Effekt ist die erhöhte Bereitschaft, sich wechselseitig aufeinander einzulassen. So entstehen Lösungen, die vorher undenkbar schienen. Das wiederum motiviert die Gruppen ungemein und spornt zu weiteren gemeinsamen Schritten an.

Na klar, jede Projektgruppe ist in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Jede Gruppe hat dadurch ihr eigenes Tempo. Vieles ist von der Moderation oder auch den Project Ownern (Anmerkung: Ja, wir haben hier zunächst einen Mix aus bekannten Projektstrukturen und Prototypen, die ja eigentlich aus dem Design Thinking stammen) abhängig. Methodisch zeigt sich, dass es gut ist, in bekannten Begrifflichkeiten zu arbeiten und die Teilnehmer nicht mit der „reinen Lehre“ irgendeiner Methode zu belasten.

Welche Themen werden derzeit in der Nürnberger City Werkstatt gestaltet?

In der Nürnberger City Werkstatt wurden im initialen Workshop fünf ausgewählte Projekte angestoßen. Diese wurden auf Grundlage eines Unternehmerworkshops der IHK sowie der City Offensive der Stadt Nürnberg ausgewählt. Dies sind:

  1. Pop-Up-Stores
  2. Digitale Kampagne „My Stage to be“
  3. Lebendiger Platz: Prototyp „Lorenzer Platz“
  4. Innovationsnachbarschaften
  5. Mobilität: Parkraum neu denken! – Prototyp Adlerstraße. Und nun, seit kurzem auch noch:
  6. Nürnberg liefert! – Der regionale Lieferdienst des Nürnberger Einzelhandels

Weitere Ideen für die Projekte kommen aus dem Teilnehmerkreis oder auch von jedem, der sich mit einbringen möchte. Jeder kann zum Kontext passende Themen einbringen und dann mit Unterstützung des Initialkreises aus Stadt Nürnberg und IHK versuchen, weitere Teilnehmer zu finden. Finden sich genügend Teilnehmer, wird das Thema gestartet.

Wer ist in der Nürnberger City Werkstatt involviert?

Beteiligt sind neben der IHK und der Stadt Nürnberg über sechzig Personen aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft. In der ersten Runde haben wir sehr viele Menschen aus unseren jeweiligen Netzwerken angesprochen. Auch eine Erfahrung: Viele waren zunächst skeptisch, denn zu viele Ansätze sind in den vergangenen Jahren einfach versandet – da braucht´s dann die richtige Ansprache.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen: In der Nürnberger City Werkstatt bewegt sich wirklich was! Da werden jetzt erste Prototypen sichtbar in herausfordernden Zeiten!

Und auch die regionale Medienlandschaft begleitet diese gemeinsame Initiative intensiv – teilweise auch  in den Workshops.

Wenn auch Sie Interesse daran haben, mitzuwirken, wenden Sie sich direkt an die Ansprechpartner auf der Webseite der Nürnberger City Werkstatt. Oder auch direkt an mich, wenn Sie möchten.

Wie geht es weiter mit der Nürnberger City Werkstatt?

Die einzelnen Projekte sind aktiv und je nach Thema werden nun recht schnell Prototypen sichtbar werden. Am schnellsten ist das dem Projekt „Nürnberg liefert!“ gelungen – der regionale Lieferdienst ist seit dem 22.01.2021 für alle Händler und Dienstleister auf Nürnberger Stadtgebiet verfügbar.

Ein weiterer Prototyp wird auf dem zentral gelegenen Lorenzer Platz recht bald sichtbar werden. Zunächst mit spannenden Modulen, die „Grünes“ in die Stadt holen werden, ab Mitte April soll es losgehen. Auch danach bleibt es in diesem Projekt spannend, wollen die Gruppenteilnehmer doch für spezielle künstlerische Momente sorgen, die dann bis in die umliegenden Gastronomiebetriebe und Handelsgeschäfte hineingetragen werden. Lassen Sie sich überraschen!

Und auch in den anderen Projekten geht es gut voran. Wobei naturgemäß ein Thema wie „Mobilität: Parkraum neu denken! – Prototyp Adlerstraße“ sicherlich einen etwas längeren Weg zum Prototyp hat als die beiden hier beschriebenen.

Was ist meine Motivation, bei der Nürnberger City Werkstatt mitzumachen?

Einerseits hat sich das Thema aus der aktuellen Pandemiesituation ergeben. Andererseits ist es meine zum Beruf gemachte Passion, Potentiale zu erkennen, die Initiative zu ergreifen und Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam komplexe Themen voranzubringen. Das macht mir einfach Freude!

Fühlen Sie sich dazu eingeladen, auch Ihre Passion in die Nürnberger City Werkstatt mit einzubringen. Und wenn Sie zunächst einmal noch mehr lesen wollen, dann finden Sie nachstehend einige weiterführende Links:

Fachausschuss Handel und Dienstleistungen der IHK Nürnberg für Mittelfranken

Pressemitteilung der IHK Nürnberg für Mittelfranken vom 06.08.2020

Internetseite der Nürnberger City Werkstatt

Handout des Wirtschaftsreferats der Stadt Nürnberg (Stand: 15.12.2020)

Bericht vom 1.1.2021  auf www.nordbayern.de

Bericht vom 5.1.2021  auf www.infranken.de

Fernsehbericht vom 2.3.2021 auf www.frankenfernsehen.tv

Bericht vom 21.04.2021 auf www.nordbayern.de

Bericht vom 21.04.2021 auf www.focus.de

Frischer Wind für die Innenstadt (Pop-up-Stores) auf wirtschaftsblog.nuernberg.de

Endlich 3x sofort Klarheit gewinnen: DAS ist Digitalisierung und DAS digitale Transformation!

Workshops in Corona-Zeiten: „Remote first“!

Corona und noch kein Ende in Sicht

Unsicherheit ist immer schwer zu ertragen. Alleine noch weniger. Sicher, der Status Quo wird ganz gut aufrecht erhalten. Aber Unternehmer und Unternehmerinnen sind Macher! Sie wollen gestalten. Geht das in Zeiten „sozialer Distanz“? Unsere Antwort lautet: Ja! „Remote first“ schafft auch in Zeiten von Corona trotz räumlicher Distanz Verbundenheit. Workshops können auch digital zu hervorragenden Ergebnissen führen.

Ich bin davon überzeugt, dass jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.

Sicher ist eines: Je länger das Corona-Virus unseren Alltag bestimmt, desto mehr treten die Themen zu Tage, die auch zuvor schon schwelten. Ängste, Sorgen, Zweifel, sie alle sind keine guten Ratgeber in schwierigen Zeiten. Nachts und vor dem Virus sind wir alle gleich: Ob Angestellte oder Führungskraft, Berufseinsteiger oder alter Hase: Wer in den frühen Morgenstunden grübelt statt zu schlafen, wird früher oder später im Teufelskreis von Übermüdung und psychischen Schwierigkeiten enden.

Abwehrreflexe

In Zeiten der Unsicherheit wird schnell alles zu viel. Home Office, Sorge um Eltern, die Kinder zu Hause… Da rutschen solche Sätze schnell einmal heraus.

„Och nee, Workshop, und dann noch am Computer? Schlafen dann nicht alle ein?“
„Schon wieder so ein bla bla bla, ich bin froh, dass es gerade irgendwie läuft.“
„Lasst mich bloß alle in Ruhe, ich will nur meine Arbeit machen.“
„Am Rechner? Da quatschen doch alle wieder nur durcheinander.“

Solche Reaktionen kennen wir gut. Es ist ein Irrglaube, es bräuchte nur die Technik und dann wäre – abgesehen von den Keksen – alles wie gewohnt. So funktioniert es nicht.

Es ist trotz aller Herausforderungen an der Zeit, aus des Re-Agieren wieder ins Agieren zu kommen.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,
die anderen Windmühlen.

Chinesischer Aphorismus

Also gehen wir es an! Eines ist sicher: Es wird anders werden, sehr Vieles. Räumliche Distanz müssen wir durch menschliche Nähe überwinden.

Was wir Ihnen bieten:

  • jahrelange Erfahrung in Konzeptionierung von Workshops in den Bereichen Organisation, Prozessoptimierung und Geschäftsmodellierung
  • Digitales Arbeiten ist für uns kein Neuland. Ob Videokonferenz, Workshop oder Moderation, wir kennen geeignete Software und Lösungen, mit denen Sie schnell und kostengünstig agieren können.
  • Unser Erfolgskriterium ist die Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse. Vision und Strategie in konkrete Einzelmaßnahmen übersetzen und Aufgaben Personen zuordnen. Statt Wolkenkuckucksheim bekommen sie Planungen und Strukturen, und Termine zum Kontrollieren.

Sprechen Sie mich gerne an, wir werden gemeinsam herausfinden, welche Optionen für Sie und Ihr Unternehmen gerade bestehen. Sie erreichen mich unter Telefon: 0911 99 28 00 28 oder per Mail unter info@heilmaier-und-heilmaier.de

 

Gregor Heilmaier ganz persönlich

Gregor Heilmaier bezeichnet sich selbst als konservativ-verrückt. Er nimmt sich selbst nicht übertrieben ernst und mit seiner Frau Katrin gerne manchmal auf den Arm. Von Standardlösungen hält er nichts.

Bei Gregor Heilmaier ist kein Vortrag, kein Workshop wie der andere. Was aber jeder hat: die besondere, Heilmaier’sche Note. Und die besteht aus einer ordentlichen Portion Lebenserfahrung, gepaart mit jeder Menge Know-how. 

So unkonventionell und unterschiedlich seine Ansätze in Unternehmen sind, so erfrischend sind auch seine Blogs. Holen Sie sich hier regelmäßig wertvolle Impulse und Ratschläge.

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